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Diese Studierenden fingen im Wintersemester an.

Friedberg

100 Nationen vertreten

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Die Technische Hochschule Mittelhessen will Lehre und Forschung weiter internationalisieren.

Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) mit Standorten in Friedberg, Gießen und Wetzlar hat im laufenden Wintersemester insgesamt 2938 Studentinnen und Studenten mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Ihr Anteil an der Gesamtstudierendenzahl von 18 573 beträgt somit rund 16 Prozent. Das teilte die THM mit.

Die Erhebung unterscheidet demnach in zwei Kategorien. Als „Bildungsausländer“ erfasst sie Personen, die keine deutschen Staatsangehörigen sind und im Ausland ihre Hochschulzugangsberechtigung erworben haben.

Deren Gesamtzahl an den drei THM-Standorten beträgt derzeit 1581. Davon stellt Kamerun wie in den Vorjahren die größte nationale Gruppe. Aus dem zentralafrikanischen Staat stammen 399 Immatrikulierte der Hochschule. Es folgen Indonesien mit 192, Syrien mit 134, Marokko mit 130 und Nepal mit 55 Studierenden.

Bei den 1357 „Bildungsinländern“ – das sind ausländische Staatsangehörige, die sich hierzulande fürs Studium qualifizierten – ergibt sich ein anderes Bild. Hier liegt mit Abstand die Türkei (774) vorn. Die nächstplatzierten Länder in dieser Kategorie sind die EU-Staaten Italien (51), Griechenland (44) und Kroatien (35).

Die THM bescheinigt sich aufgrund dessen eine große „grenzüberschreitende Anziehungskraft“: Junge Leute aus insgesamt 100 Staaten hätten die THM als Studienort gewählt.

Die Hochschule verfolgt eine Internationalisierungsstrategie im Sinne der „Charta der Vielfalt“, die das Land Hessen 2011 unterzeichnet hat. Damit sei das Bekenntnis zur interkulturellen Öffnung und Antidiskriminierung verbunden, heißt es. Es gehe um eine fortschreitende Internationalität in Lehre und Forschung, das sei auch ein Beitrag zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Region. pz

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