Wetterau

Lehrstellen zu haben

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
    schließen

Es sind derzeit noch 785 offene Ausbildungsplätze in der Wetterau zu besetzen. Auch in den Ferien lohnt sich der Gang zur Berufsberatung.

Auch nach dem Beginn der Sommerferien sind noch zahlreiche vielfältige Ausbildungsstellen in der Wetterau verfügbar. Darauf weist Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch (SPD) in einer Mitteilung hin.

Sie empfiehlt jungen Schulabgängern, deren weiterer Ausbildungsweg noch nicht geklärt ist, sich kurzfristig bei der Arbeitsagentur zu informieren.

„Gemeinsam mit der Arbeitsagentur ist es mir ein besonderes Anliegen, dass noch möglichst viele Jugendliche eine fundierte Berufsausbildung erhalten. Daher freut es mich, dass auch in der Wetterau eine ‚Last-Minute-Ausbildungsbörse‘ durchgeführt wurde, um Bewerber für die bis dato 758 offenen Ausbildungsplätze zu finden. Ich will es aber nicht dabei bewenden lassen und werbe weiter für den Ausbildungsstandort Wetterau“, so die Sozialdezernentin.

Becker-Bösch ist überzeugt, dass ein Besuch bei der Berufsberatung immer Sinn macht und bei der Entscheidung über den richtigen Eintritt in die Arbeitswelt leichter macht.

Auch jetzt stünden für den Ausbildungsstart im August oder September noch zahlreiche unbesetzte Lehrstellen zur Verfügung. Darunter Berufe wie Kaufleute im Einzelhandel, Fachkräfte für Lagerlogistik, Restaurantkaufleute sowie Maler und Lackierer, Friseure oder Anlagenmechaniker Sanitär-/Heizung-Klimatechnik. Alles freilich für junge Frauen wie Männer.

Viele der Ausbildungsfelder hätten sich stark gewandelt und böten hervorragende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Gerade das Wetterauer Handwerk und der heimische Einzelhandel kümmerten sich verantwortungsvoll um den nötigen Nachwuchs, so Becker-Bösch. Ein Handwerk zu lernen sei nie eine Sackgasse, es könnten sich die Meister- oder Technikerprüfung bis hin zum Studium anschließen. Auch Betriebe in der Wetterau würden händeringend Fachkräfte suchen. „Daher bin ich sicher, dass neben dem Gang zur Berufsberatung auch der persönliche Kontakt zum Ausbildungsbetrieb immer hilfreich ist“, so Becker-Bösch. jo

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare