Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wetterau

Kritik am Koalitionsvertrag in der Wetterau

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
    schließen

Die Grünen und drei Umweltgruppen sind der Meinung, dass dem Klimaschutz im Regierungsvertrag von SPD und CDU zu wenig Bedeutung zukommt. Sie vermissen konkrete Ziele.

Die Grünen im Wetteraukreis kritisieren die Inhalte der Koalitionsvereinbarung von CDU und SPD. Es sei eine Vereinbarung „des Weiter so“, heißt es in einer Pressemitteilung. Es fehle eine „zukunftsweisende Weichenstellung“ bei Themen wie Klimaschutz, Flächenschutz und Digitalisierung. „Der Kreis soll fünf Jahre weiter verwaltet werden“, kritisiert die größte Oppositionspartei im Kreistag.

Bei der Digitalisierung der Schulen werde „auf den bürokratischen Medienentwicklungsplan gesetzt“, schreiben die Grünen. Schulschwimmen und Schulsozialarbeit werden zwar erwähnt, aber nicht, dass beides verbessert oder ausgebaut werden soll. Die im Vertrag erwähnte „starke Bildungslandschaft in der Wetterau muss konkretisiert werden“, fordern die Grünen. „Begriffe wie Chancengleichheit und bestmögliche Förderung bleiben nur leere Worthülsen.“

Im Bereich Klimaschutz kritisiert die Ökopartei, dass der Flächenfraß nicht gestoppt werde. Es gebe keine „Ziele und Ideen“ für Alltagsradfahren oder Nahverkehr. Zudem stehe alles „unter Finanzierungsvorbehalt“.

Kritik an den Klimaschutzplänen der Koalition gibt es auch vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), vom Bündnis „Wetterau im Wandel“ (WiW) und von „Fridays for Future“ Friedberg/Bad Nauheim. Sie hatten den beiden Parteien SPD und CDU nach eigenen Angaben vor drei Wochen „ein umfangreiches Experten-Konzept“ für einen Wetterauer Klimaschutzplan zugesendet. Nichts davon finde sich im Koalitionsvertrag, schreiben sie in einer Mitteilung. Das Gesprächsangebot sei nicht angenommen worden. Auch den Umweltgruppen fehlt es an konkret formulierten Zielen. Wenn der Landkreis tatsächlich wie im Koalitionsvertrag beschrieben „Vorreiter beim Klimaschutz“ werden wolle, müsse ein „Klimaschutzbericht inklusive geeigneter Maßnahmen“ und Zeitplan erstellt werden, für sämtliche CO2-Emissionen im Wetteraukreis. Die Umweltgruppen sind bereit, daran mitzuarbeiten. bil

Den Klimaschutzplan der Umweltgruppen gibt es unter https://wetteraukreis. bund.net/. Die Koalitionsvereinbarung auf der Seite www.cduwetterau.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare