Wetterau

Gemeinsamer Gewerbepark

  • Petra Zeichner
    vonPetra Zeichner
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Kommunen entwerfen bei einem Workshop Visionen zu Gewerbeflächen. Der Standort allerdings wird noch nicht bekannt gegeben.

Ein „Interkommunaler Gewerbepark Oberhessen“ – den könnte es künftig in der Wetterau geben. Darüber, ob und wenn ja, dann wie sich mehrere Kommunen zusammenschließen könnten, um Gewerbeflächen zu bündeln, diskutierten die Teilnehmer eines Workshops. Die Wirtschaftsförderung Wetterau (Wfg) hatte dazu eingeladen. Vertreter der Kommunen Echzell, Ranstadt, Büdingen, Ortenberg, Gedern, Kefenrod und Schotten bekundeten ihr Interesse. Auch Vertreter der Justus-Liebig-Universität Gießen, des Amts für Bodenmanagement Büdingen und der IHK Gießen-Friedberg nahmen teil.

Seit 2016 arbeitet die Wfg laut ihrem Geschäftsführer Bernd-Uwe Domes an der Thematik. Eine Analyse wurde gemacht, wo es geeignete Flächen unter Berücksichtigung von Natur- und Gewässerschutz sowie Landwirtschaft geben könnte. Fündig sei man schon geworden, so Domes. Doch der Standort soll noch nicht bekannt gegeben werden. Die Gießener Universität erstellt derzeit auf Initiative der Wfg eine Studie, in der vorhandene Gewerbeflächen der beteiligten Kommunen untersucht werden.

Die Vorteile eines interkommunalen Gewerbeparks liegen für Workshop-Teilnehmer Markus Wessel auf der Hand. Er hat im Raum Cloppenburg das interkommunale Gewerbegebiet „ecopark“ aufgebaut. Die Kommunen würden nicht mehr konkurrieren und das meist ruinöse Unterbieten beim An- und Umsiedeln von Unternehmen werde vermieden. Außerdem sei es günstiger, eine neue Infrastruktur für ein großes Gebiet zu schaffen statt für viele kleine. Auch würden weniger wertvolle Landschaftsflächen verbraucht.

Am 28. September trifft sich die Gruppe erneut. Dann sollen erste Ergebnisse der Gießener Uni-Studie vorgestellt werden.

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