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Kooperation Friedberg/Wetteraukreis

Gemeinsame digitale Zukunft

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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Die Stadt Friedberg und der Wetteraukreis wollen im Bereich Informationstechnologie zusammenarbeiten. Sie erhoffen sich davon, Geld zu sparen und ihre Leistungsfähigkeit im Digitalen zu erhöhen.

Die Stadt Friedberg und der Wetteraukreis wollen im Bereich Informationstechnologie zusammenarbeiten. Sie erhoffen sich davon, Geld zu sparen und ihre Leistungsfähigkeit im Digitalen zu erhöhen.

Die Stadt Friedberg und der Wetteraukreis eruieren derzeit eine umfangreiche Zusammenarbeit im Bereich Informationstechnologien. Überlegt wird, Hard- und Software gemeinsam einzukaufen und Infrastruktur sowie Personal zusammen zu nutzen. Ziel der Kooperation ist es, Kosten zu sparen beziehungsweise bei gleichem finanziellen Einsatz die Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

„Das Spektrum der Aufgaben ist so breit, dass es für zwei Leute schwierig ist, das abzudecken“, sagt die Friedberger Stadtverordnete Marion Götz (SPD). Deshalb stelle sich für jede Kommune die Frage, wie sie sich in Zukunft aufstellt. Derzeit laufe in Friedberg zwar alles in geordneten Bahnen, und die Stadt habe kompetentes Personal. Für die Zukunft sei es allerdings wichtig, das technische Know-How zu bündeln, sagt Götz.

Die Stadt Friedberg beschäftigt zwei IT-Fachleute. Die Kosten für Personal, sowie Sach- und Dienstleistungen belaufen sich im aktuellen Haushaltsjahr auf insgesamt gut 650 000 Euro. Der Wetteraukreis hat seine IT-Abteilung seit einigen Jahren in einen Eigenbetrieb ausgegliedert, der gegenwärtig 16 Mitarbeiter beschäftigt. Wer dabei wie genau von einer künftigen Zusammenarbeit profitieren kann, ist derzeit noch nicht abzusehen. Die Stadtverordneten haben Bürgermeister Keller nun aber einmütig beauftragt, bereits begonnene Gespräche fortzuführen und im Einzelnen zu prüfen, was überhaupt möglich ist und wie es umgesetzt werden kann.

Eine Zusammenarbeit zwischen dem Kreis und der Kreisstadt biete sich schon deshalb an, weil die Wege in Friedberg kurz seien. Dennoch ist der Weg bis dahin lang. So muss auch eine direkte Kabelverbindung zwischen den Systemen geschaffen werden. Derzeit läuft der direkte Datenaustausch zwischen den Netzwerken von Stadtverwaltung und Kreisverwaltung über einen Knotenpunkt in Gießen.

„Friedberg handelt nicht aus der Not heraus, sondern aus der Überlegung, Synergien zu erwirtschaften“, betont Keller. Er sieht ein „ganzes Bündel“ an Verbesserungsmöglichkeiten. Als nächstes würden nun Kreis und Stadt „ihre Ressourcen klären“, erläutert er. Ergebnisse werde es frühestens Anfang 2014 geben. Keller betont, dass es auch bei einer engen Zusammenarbeit mit dem Kreis keinen Datenaustausch geben werde. Friedberg verhandele auf Augenhöhe, betont Keller. Die vorhandene Eigenständigkeit mit einem autarken Netzwerk und eigener technischer Kontrolle will die Stadt Friedberg auch in Zukunft behalten.

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