+
Auch Vorschläge zu Beleuchtung und Heizung soll es geben.

Friedberg

Wetteraukreis aktualisiert sein Klimaschutzkonzept

  • schließen

Das Klimaschutzkonzept des Wetteraukreises wird fortgeschrieben. Der entsprechende Auftrag wurde kürzlich vergeben. In einem Jahr soll das Konzept fertig sein.

Der Wetteraukreis hat den Auftrag zu Fortschreibung seines Klimaschutzkonzeptes vergeben. Das Ingenieurbüro Stappenbeck aus Bammental bei Heidelberg werde es in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Immobilienmanagement des Kreises erstellen, teilte dieser gestern mit. Die Erstellung des Klimaschutzkonzepts wird vom Projektträger Jülich (PTJ) gefördert. PTJ fördert im Auftrag einzelner Bundesministerien Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld.

Der Wetteraukreis ist dem Bündnis „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“ beigetreten.

Ziel ist es dem Kreis zufolge, die Treibhausemissionen zu reduzieren und sich an verändernde klimatische Bedingungen anzupassen.  

Den Angaben zufolge hatte der Kreistag im April 2018 beschlossen, dass das Konzept fortgeschrieben werden sollte. Doch weil der Fördermittelbescheid erst im März dieses Jahres eingegangen sei, hätte auch erst dann die Ausschreibung erfolgen können, so Kreissprecher Michael Elsaß auf Anfrage.

Das Konzept soll aufzeigen, wie mindestens 55 Prozent der CO2-Emissionen in kreiseigenen Liegenschaften gegenüber dem Jahr 1990 reduziert werden können. Es nimmt 26 Gebäude besonders unter die Lupe. Neben einer Analyse dieser Liegenschaften soll auch einfließen, was bereits gemacht wurde und welche Sanierungen empfohlen werden. Hinzu kommen Vorschläge zu Beleuchtung und Heizung. Innerhalb von zwölf Monaten muss das Konzept erstellt sein, so sieht es der Förderzeitraum der PTJ vor.

Alle zwei Jahre informiert außerdem ein Klimaschutzbericht über das Erreichte. Laut Elsaß ist das in diesem Jahr im kommenden Kreistag am Mittwoch, 30. Oktober, der Fall. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare