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Mehr als 60 Jahre waren Saatkrähen aus der Wetterau verschwunden.
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Mehr als 60 Jahre waren Saatkrähen aus der Wetterau verschwunden.

Friedberg

Friedberg: Seltene Vögel kehren zurück

  • VonDiana Unkart
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Vor dem Bahnhofsgebäude in Friedberg bietet sich ein seltenes Naturschauspiel.

Vor dem Bahnhofsgebäude in Friedberg bietet sich derzeit ein seltenes Naturschauspiel. Dort bauen Saatkrähen gerade an 16 Nestern in einem Baum. Weitere Brutkolonien gibt es im Umfeld des Bahnhofs und am Solarpark von Wölfersheim.

Nach Angaben der Unteren Naturschutzbehörde des Wetteraukreises brüten Saatkrähen in Hessen nur in wenigen Gebieten entlang von Rhein und Main. Im Unterschied zu Rabenkrähen brüten die Saatkrähen nicht in einzelnen Paaren, sondern in Kolonien. „Waren es in den 1970er Jahren in ganz Hessen nur zwischen 100 und 200 Paare, hat sich der Bestand der seltenen Vögel mittlerweile auf rund 2000 Paare mit Schwerpunkt im Raum Frankfurt erholt“, sagt Biologe Stefan Stübing von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) in Echzell.

Für einen Singvogel – zu dieser Gruppe gehören alle Rabenvögel – sei das, auf die Fläche von Hessen berechnet, allerdings noch immer ein geringer Wert. In der Wetterau war die Art mehr als 60 Jahre lang komplett verschwunden, bevor sich erste Paare ab 2012 wieder im Raum Friedberg angesiedelt haben.

Die Koloniestandorte dürfen nicht gestört werden, auch ein Rückschnitt der nesttragenden Bäume im kommenden Winterhalbjahr ist nur nach Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde erlaubt. diu

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