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Friedberg

Schnelleres Netz

  • Petra Zeichner
    vonPetra Zeichner
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Der Wetteraukreis hat mit dem Glasfaserausbau für Schulen begonnen. Für viele Schulen gibt es auch eine Förderung.

Derzeit erhalten 37 Schulen in denjenigen Kommunen, die einst der Breitbandinfrastrukturgesellschaft Oberhessen (Bigo) beigetreten waren, einen Glasfaseranschluss. Das teilte der Wetteraukreis mit. Die Bigo hatte hierzu einen Förderantrag beim Bund gestellt. Der Bund trägt 50 Prozent der Gesamtkosten von 2,2 Millionen Euro, das Land Hessen beteiligt sich mit 300 000 Euro, der Wetteraukreis übernimmt 800 000 Euro.

Der Ausbau erfolgt den Angaben zufolge jedoch durch die Deutsche Telekom, und zwar für Schulen in Butzbach, Echzell, Florstadt, Gedern, Hirzenhain, Münzenberg, Nidda, Ober-Mörlen, Ortenberg, Ranstadt, Reichelsheim und Wölfersheim.

Bislang liegen im Wetteraukreis laut dem Breitbandkoordinator Matthias Flor Glasfaserkabel nur bis zu den jeweiligen Verteilerkästen. Von dort bis in die Gebäude hinein, also auch Schulgebäude, liegen noch Kupferkabel. Und die sind in ihrem Datentransfer begrenzt. Glasfaser jedoch nicht. So könnten die Schule beispielsweise mit einem Gigabitanschluss versehen werden, das sind 1000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).

Zum Vergleich: Angaben des Kreises zufolge können im gesamten Wetteraukreis 91 Prozent der Haushalte auf eine Übertragungsgeschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde zurückgreifen, 77 Prozent erreichen 200.

„Unser Ziel ist ganz klar der flächendeckende Ausbau des Wetteraukreises mit Glasfaser, um überall einen Up- und Download von mindestens 1000 Mbit/s zu ermöglichen und somit den Gigabitstandard zu erreichen“, sagt Landrat Weckler (CDU).

Förderfähig ist der Glasfaserausbau an Schulen übrigens dann, wenn der Bedarf von 30 Mbit/s pro Klasse nicht erreicht wird. Für nicht förderfähigen Schulen sucht der Kreis nach anderen Optionen. So gebe es beispielsweise bald ein neues Förderprogramm des Bundes mit weniger Hürden für eine Zusage, heißt es.

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