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Flächendeckend schnelles Netz

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Bürgermeister Dirk Antkowiak und Martin Pfeifer, Gebietsleiter für Hessen bei der GVG Glasfaser, haben einen Kooperationsvertrag zum flächendeckenden Glasfaserausbau in Friedberg unterzeichnet. Damit könne die Stadt künftig mit Hochgeschwindigkeits-Internet über die GVG-Marke „teranet“ versorgt werden - sofern sich mindestens 40 Prozent der Haushalte für einen Vertragsabschluss entscheiden, heißt es in einer Pressemitteilung der GVG Glasfaser GmbH.

Start der Vermarktung im ersten Stadtteil Ockstadt sei für Februar 2023 vorgesehen: In dieser Zeit würden die Bürger in Info-Veranstaltungen sowie telefonischen oder Vor-Ort-Beratungen über den Ausbau und die Anschlüsse informiert, könnten Fragen stellen und sich „für den kostenfreien Anschluss“ entscheiden, heißt es weiter.

„Für Homeoffice, Streaming und viele Gewerbetreibende ist Highspeed-Internet bereits heute unverzichtbar - der Bedarf an einer stabilen Hochgeschwindigkeitsleitung wird auch in Zukunft immer weiter zunehmen“, macht Antkowiak deutlich. „Wir sind froh, dass wir durch die Kooperation mit der GVG Glasfaser jetzt die Möglichkeit haben, nacheinander alle Friedberger Stadtteile zu versorgen.“ Der Vermarktungsstart für Dorheim, Ossenheim, Bauernheim und Fauerbach folgt laut Stadt im April, die Kernstadt werde ab Mitte Juli durch die GVG-Gruppe vermarktet.

Das geplante Glasfasernetz werde vollständig getrennt vom „klassischen“ Telefonnetz und komplett eigenwirtschaftlich durch die GVG errichtet. „Wir greifen dabei weder auf Fördergelder zurück, noch entstehen Kosten für die Stadt“, erläutert GVG-Gebietsleiter Martin Pfeifer. „Sollten sich während der Vermarktungsphase mindestens 40 Prozent der Privatpersonen beziehungsweise Gewerbetreibenden für einen kostenfreien Glasfaserhausanschluss in Verbindung mit einem attraktiven ‘teranet’-Tarif entscheiden, wird das Netz auf unsere Rechnung gebaut. Der Glasfaseranschluss bis ins Haus beziehungsweise Gebäude ist für Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende dann absolut kostenlos.“

Für den Anschluss bis zum Gebäude fallen immer dann keine Kosten an, wenn die Grundstücksgrenze nicht weiter als 15 Meter von dem anzuschließenden Gebäude entfernt ist, wird in der Pressemitteilung erläutert. Ansonsten könnten etwaige Mehrmeter auch selbst ausgehoben werden. Um die Bürger und Unternehmen umfassend über den geplanten Glasfaserausbau in Friedberg zu informieren, wird die GVG Glasfaser in der Vermarktungsphase zu mehreren Informationsveranstaltungen vor Ort einladen. red

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