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Feuerwehr im Hochwasser-Einsatz

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Wegen des starken Regens und des daraus folgenden rasanten Anstiegs des Seebach-Pegels in Ockstadt musste die Feuerwehr aus dem Friedberger Stadtteil am frühen Dienstagmorgen ausrücken. Insgesamt zwölf Einsatzkräfte waren unter der Leitung des Wehrführers Marcus Kipp vor Ort.

Am Leihgraben musste das Auffanggitter freigeräumt werden, da das Wasser bereits über das Ufer zu treten drohte. Im weiteren Verlauf wurden in der Beunestraße zur Sicherheit Sandsäcke gelegt, da der Fußweg am Seebach entlang schon unter Wasser stand. Auf der Strecke zwischen Sporthalle und Äppelwoiweg wurde Unrat aus dem Bachbett entfernt.

Im Januar 2021 hatte man ähnliche, allerdings folgenreichere Probleme. Da bildeten der alte Sportplatz und der benachbarte Spielplatz, der unter Wasser stand, den Schwerpunkt der Arbeit. Dort war der Seebach, der teilweise auch den Namen Beunebach trägt, über die Ufer getreten.

An diesem Dienstag nun habe wegen der Wassermassen für einige Keller die Gefahr bestanden, dass sie volllaufen, erläuterte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Mathias Henritzi. Den Einsatzkräften sei es gelungen, dies zu verhindern. Bei jedem größeren Unwetter sei die Freiwillige Feuerwehr rund um den Spielplatz vor Ort, verwies Henritzi auf die neuralgische Stelle in Ockstadt. Neuralgisch deshalb, weil der Bach bei starkem Regen viele Teile anschwemmt, die schnell das besagte Gitter am Leihgraben verstopfen. Die Wassermassen können nicht richtig weiterfließen, der Pegel steigt. Außerdem sei an anderer Stelle, nämlich neben dem Sportplatz, das Bachbett begrenzt, sodass es auch dort leicht zu Hochwasser-Ereignissen kommen könne. agl

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