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FDP verzichtet auf Kandidaten für Landratswahl

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Die Wetterauer FDP wird keinen eigenen Kandidaten für die Landratswahl nominieren. „Wir schätzen unsere Chancen bei der Landratswahl momentan nicht so ein, dass uns der Einzug in eine Stichwahl gelingen könnte“, sagt Parteichef Jens Jacobi. Die FDP werde bei der Landratswahl aber „nicht tatenlos zusehen“ und „den ernsthaften Kandidaten der Mitbewerber“ einen Fragenkatalog schicken, um ihre Positionen zu wichtigen Themen und deren geplante Vorhaben für den Wetteraukreis zu erfahren.

„Den einen und anderen Landratskandidaten werden wir dann auch zu einer parteioffenen Mitgliederversammlung einladen“, fasst Jacobi zusammen.

Die FDP unterstütze die Absicht der Koalition, die Landratswahl im Wetteraukreis mit der Landtagswahl in Hessen am 8. Oktober zusammenzulegen. „Damit erreichen wir zwei sehr vernünftige Ziele, nämlich eine höhere Beteiligung der Wähler bei der Landratswahl einerseits und eine Kostenreduzierung und eine Verringerung der Belastungen der ehrenamtlichen Helfer in den Wahllokalen andererseits“, urteilt der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Jörg-Uwe Hahn. Natürlich sei deshalb eine Vermischung der Themen Wetterau und Hessen eher möglich. Aber er vertraue dem informierten selbstständigen Bürger, der die verschiedenen Ebenen nicht verwechseln wird, so Hahn.

Abschließend hoben beide Vorsitzende aus Partei und Fraktion hervor, dass man sich auf die Landtagswahl im nördlichen Wahlkreis 27 konzentrieren werde. Mit Jochen Ruths habe man einen „sehr bekannten und beliebten Landtagskandidaten“, der diesen Wahlkreisdirekt gewinnen und damit Nachfolger der FDP Wetterau von Jörg-Uwe Hahn im Wiesbadener Landtag werden könne.

Im östlichen Wahlkreis 26 tritt der junge Kandidat Robin Nepomuk Mai, im südlichen Wahlkreis 25 der „alte Hase“ Jörg Uwe-Hahn an. Der hatte aber bereits angekündigt, sich mit dem Ende der Legislaturperiode Anfang 2024 aus der Landespolitik zurückzuziehen. red

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