Friedberg

Energieverbrauch sinkt

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Der Kreis ist mit seinem inzwischen zehnten Klimaschutzbericht zufrieden. In den Schulen und öffentlichen Gebäuden wird immer weniger Energie verbraucht.

Den inzwischen zehnten Klimaschutzbericht für den Wetteraukreis hat Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jan Weckler (CDU) vorgestellt. Trotz erheblicher Flächenvermehrung sei der Energieverbrauch im Vergleich zum Jahr 1990 deutlich gesunken, heißt es in einer Mitteilung.

Im Klima- und Energiepaket 2020 hat sich die EU darauf verständigt, auf der Basis von 1990 die Treibhausgas-Emission um 20 Prozent zu senken, 20 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen und die Energieeffizienz um 20 Prozent zu steigern. „Unsere Ziele sind noch ambitionierter und wir haben schon viel erreicht“, sagt Weckler.

So habe man einen Rückgang der CO2-Emission von 48 Prozent bei den Schulen und 23 Prozent bei den Verwaltungsliegenschaften im Vergleich zum Jahr 1990 verzeichnen können.

Die Energiekosten für kreiseigene Liegenschaften seien beträchtlich. Sie beliefen sich im Jahr 2016 auf 5,85 Millionen Euro, 100 000 Euro mehr als im Vorjahr, aber rund 300 000 Euro weniger als etwa 2013. Das habe auch an den damals höheren Energiekosten gelegen.

Durch technische und bauliche Veränderungen solle der Energieverbrauch weiter deutlich reduziert werden, heißt es vom Kreis. Ein wichtiger Aspekt auf dem Weg dahin sei freilich auch ein angepasstes Nutzerverhältnis. Bei voll aufgedrehter Heizung Klassenräume längere Zeit zu lüften, sei wenig effizient. „Deshalb bilden wir Hausmeister an den Schulen fort, um Multiplikatoren für ein verändertes Nutzerverhalten zu qualifizieren.“ jo

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