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Auch mit dem Stutzen des sogenannten Straßenbegleitgrüns ist Ende Februar Schluss.

Umweltschutz

Ende des Grünschnitts in Friedberg

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Die Frist läuft Ende Februar ab. Mit Beginn der Vegetationsphase und damit auch der Brutzeit darf nur noch schonend gestutzt werden.

Hecken, „lebende Zäune“, Sträucher und andere Gehölze dürfen im Privatgarten sowie in Grünanlagen, an Feldrändern oder Flussläufen nur noch bis zum 28. Februar „auf den Stock“ zurückgeschnitten wer-den. Darauf weist die Kreisverwaltung in einer Mitteilung hin.

Auch Bäume abseits von Wäldern oder jenseits des eigenen Gartens seien davon betroffen. Bis zum 30. September sei dann nur noch ein schonender Rückschnitt zur Beseitigung des Zuwachses oder zur Gesunderhaltung zulässig.

Hecken oder kleinere Bäume müssten von Zeit zu Zeit stark zurückgeschnitten werden, um sie zu sichern oder zu gewährleisten, dass die Hecken weiterhin blickdicht bleiben. „Jedoch sollte das immer nur abschnittsweise durchgeführt werden“, rät Naturschutzdezernent Matthias Walther. Ansonsten sei der Eingriff für die Tierwelt zu groß.

„So verteilt man die Pflegemaßnahmen auf mehrere Jahre. Das gibt bereits bearbeiteten Abschnitten die Möglichkeit, wieder auszuschlagen und nachzuwachsen“, so Walther. Unabhängig davon könnten darüber hinaus tief über Wege und landwirtschaftliche Flächen hängende Äste gekappt werden.

Schnittgut sollte ebenfalls bis Ende Februar beseitigt werden, damit in den aufgeschichteten Reisighaufen keine Vögel nisten. Sofern das Schnittgut nicht verwertet oder abgefahren wird, könne es vor Ort verbrannt werden. Einzelheiten dazu regelten die jeweiligen Satzungen der Städte und Gemeinden, wo solche Nutzfeuer auch angemeldet werden müssten. Aber auch hier gelte die Rücksichtnahme auf die Natur: Schnittgut darf nicht auf Standorten mit botanischen Besonderheiten gelagert oder verbrannt werden. Auch dürften Reisighaufen, die schon länger lagern, nicht einfach verbrannt werden, da darin Tiere überwintern könnten.

Und ein Sicherheitsabstand von Nutzfeuern zu Wald, Baumbeständen und Gebäuden sei eine Selbstverständlichkeit.  

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