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Die A5 bei Friedberg gleicht nach dem tödlichen Unfall am Sonntag (19.09.2021) einem Trümmerfeld.
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Die A5 bei Friedberg gleicht nach dem tödlichen Unfall am Sonntag (19.09.2021) einem Trümmerfeld.

Autobahn

Falschfahrer-Unfall auf A5 bei Friedberg: Schwerverletzte außer Lebensgefahr

Die 19-Jährigen, die am Sonntag (19.09.2021) auf der A5 schwerverletzt wurden, schweben nicht mehr in Lebensgefahr. Vier andere Menschen kostete der Unfall bei Friedberg das Leben.

Update vom Donnerstag, 23.09.2021, 13.22 Uhr: Die beiden 19-Jährigen, die bei dem schweren Unfall auf der A5 bei Friedberg (Wetterau) schwerverletzt wurden, sind außer Lebensgefahr. Das bestätigte die Polizei am Donnerstag (23.09.2021) Reportern der Deutschen Presse-Agentur. Es sei derzeit „nicht mehr mit einem Ableben zu rechnen“, sagte ein Polizeisprecher. Die beiden jungen Leute kommen aus dem Landkreis Gießen. Am Sonntagmorgen (19.09.2021) saßen sie in dem Renault, der zwischen Friedberg und der Raststätte frontal mit einem falsch fahrenden Opel Astra kollidierte.

Ihre beiden Mitfahrer starben auf der A5, die Schwerverletzten kamen in ein Krankenhaus. Auch der 33-jährige mutmaßliche Falschfahrer verlor später in einer Klinik sein Leben. Außerdem kam für einen 68-Jährigen jeden Hilfe zu spät. Er hatte keine Chance mehr gehabt, mit seinem Auto der Unfallstelle auszuweichen. Die Autobahn glich einem Trümmerfeld. Für die Rettungskräfte war der Einsatz äußerst belastend, wie ein Feuerwehrmann der Wetterauer Zeitung und der Gießener Allgemeinen Zeitung schilderte.*

Vier Tote nach Unfall auf A5: Falschfahrer wohl Ursache – Polizei nennt Details

Update vom Montag, 20.09.2021, 15.38 Uhr: Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Falschfahrer den tödlichen Unfall auf der A5 bei Friedberg verursacht hat. Das machten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montagnachmittag (20.09.2021) in einer Mitteilung klar. Ein 33-Jähriger aus dem Kreis Gießen soll demnach am Sonntagmorgen (19.09.2021) gegen 04.40 Uhr die Fahrbahn in Richtung Kassel genutzt haben, um nach Süden zu fahren – statt wie vorgesehen nach Norden. Wie es dazu kommen konnte, blieb zunächst unklar. Zwischen der Auffahrt Friedberg und der Raststätte Wetterau ereignete sich in der Folge eine Katastrophe.

Dort prallte der Opel Astra des 33-Jährigen frontal in einen Renault, wie die Polizei berichtete. Zwei der vier Insassen des Renaults starben noch an der Unfallstelle, zwei 19-jährige Renault-Mitfahrer kamen mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Ihr Gesundheitszustand soll unverändert sein. Der mutmaßliche Falschfahrer verstarb in einer Frankfurter Klinik. Zwei weitere Autos fuhren in die Unfallstelle. Der 68-jährige Fahrer eines zweiten Opels starb ebenfalls noch auf der A5. Der 52-jährige Fahrer eines Aston Martins erlitt leichte Verletzungen. Weitere Angaben könne man zum aktuellen Zeitpunkt nicht machen, hieß es bei Polizei und Staatsanwaltschaft.

Die Polizei bedankte sich in ihrer Mitteilung bei allen Ersthelfern, „die sich dieser belastenden Situation gestellt haben“. Ein Krisenteam habe sie und andere Zeugen auf der Raststätte Wetterau betreut. Nun sind weitere Augenzeugen gefragt. Wer hat den Verkehrsunfall beobachtet? Wer kann Angaben zu dem falsch fahrenden Opel Astra machen? Hinweise erbittet die Polizeiautobahnstation Mittelhessen unter der Telefonnummer 06033/7043-5010.

Mehrere Tote nach schwerem Unfall auf der A5: Welche Rolle spielte Falschfahrer?

Update vom Montag, 20.09.2021, 14.49 Uhr: Im Laufe des Tages wollen sich die Ermittler zu dem tödlichen Unfall auf der A5 nahe Friedberg äußern, bei dem am Sonntagmorgen (19.09.2021) vier Menschen starben. Neben der Polizei ist auch die Staatsanwaltschaft mit dem tragischen Fall betraut. Ein Gutachter soll aufklären, was genau sich auf der Autobahn abgespielt hat. Hergang und Unfallursache sind bislang noch unklar. Weiterhin offen ist beispielsweise die Frage, ob ein möglicher Falschfahrer in den Unfall verwickelt war. Noch am heutigen Montag (20.09.2021) könnten erste Ergebnisse des Gutachtens vorliegen, sagte ein Polizeisprecher dem Radiosender FFH.

Erstmeldung vom Sonntag, 19.09.2021, 08.53 Uhr: Friedberg – Auf der A5 kam es zu einem schweren Unfall. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, kamen dabei am frühen Sonntagmorgen (19.09.2021) gegen 4.40 Uhr vier Menschen ums Leben.

Drei von ihnen stammen aus dem Landkreis Gießen: Bei der Kollision von vier Pkw verloren eine 18-Jährige, ein 19-Jähriger und ein 33-Jähriger aus Gießen oder den umliegenden Kommunen ihr Leben.* Ebenso verstarb ein 68-Jähriger aus Frankfurt. Die Autobahn war zwischen Friedberg und Ober-Mörlen in beide Richtungen über Stunden vollständig gesperrt.

A5 nach schwerem Unfall bei Friedberg gesperrt - Strecke gleicht Trümmerfeld

Wie die Polizei bestätigt, wurden zudem weitere Menschen teils lebensgefährlich verletzt. Eine weitere 19-Jährige und ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Gießen wurden mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Krankenhäuser verbracht. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Insgesamt waren nach bisherigen Informationen vier Fahrzeuge direkt beteiligt. Weitere auf der Gegenfahrbahn wurden durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt. Die Ermittlungen vor Ort gestalteten sich jedoch schwierig: Die A5 bei Friedberg nahe Friedberg glich am Sonntag einem Trümmerfeld, Fahrzeugteile verteilten sich über hunderte Meter.

Tödlicher Unfall auf A5 bei Friedberg: Falschfahrer unterwegs?

Offenbar war zur Unglückszeit ein Falschfahrer auf der A5 bei Friedberg unterwegs. Er war kurz vor der Kollision nahe der späteren Unfallstelle gemeldet worden. Der genaue Unfallhergang ist jedoch noch unklar. Ein Unfallsachverständiger soll die Rolle des Falschfahrers klären.

Aus Richtung Bad Homburger Kreuz staute sich der Verkehr zeitweise kilometerweit. Verkehrsteilnehmern wurde empfohlen, die Unfallstelle auf der A5 zwischen Friedberg und Ober-Mörlen weiträumig zu umfahren. Möglich war das etwa über die B455 und die B3 in Richtung Butzbach.

Erst vor Kurzem kam es zu einer Karambolage auf der A5 bei Butzbach*. Fünf Autos stießen zusammen, wobei sich zwei Personen verletzten. (red) *giessener-allgemeine.de und wetterauer-zeitung.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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