Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Klinke in die Hand geben sich die Gäste in Bad Vilbel.
+
Die Klinke in die Hand geben sich die Gäste in Bad Vilbel.

Fremdenverkehr in Bad Vilbel

In fremden Betten

  • Meike Kolodziejczyk
    VonMeike Kolodziejczyk
    schließen

Die Zahl der Übernachtungsgäste in Bad Vilbel steigt. Grund dafür ist vor allem die Nähe zu Frankfurt.

Der Trend zeichnet sich nach Auskunft von Stadtsprecher Bastian Zander schon seit etwa einem halben Jahrzehnt ab: Die Zahl der Übernachtungen in den Hotels, Pensionen und Ferienhäusern in Bad Vilbel steigt kontinuierlich. Für das Jahr 2011 vermeldet die Stadt den bisherigen Rekordwert: Gäste zahlten für gut 54000 Übernachtungen, durchschnittlich blieben sie 2,1 Tage. Die bisherigen Zahlen für das aktuelle Jahr ließen vermuten, dass sich diese Tendenz fortsetzt, sagt Zander auf FR-Anfrage.

„Damit trotzt der Tourismusmarkt hier allen bundesweiten Krisentendenzen“, teilt Monika Dieckert vom Fachdienst Tourist-Information und Kur- und Bäderverwaltung mit. Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) macht für diesen Erfolg im wesentlichen drei Faktoren aus: Die in Bad Vilbel ansässigen Wirtschaftsunternehmen, die für ihre Geschäftspartner und Kunden Zimmer vermitteln, die vielen Baustellen, deren Beschäftigte eine Unterkunft brauchen und vor allem: „Die Nähe zur Stadt Frankfurt, die mit dem großen Anziehungspunkt Messe eine enorme Strahlkraft auch für Bad Vilbel hat.“

Online-Gaststättenverzeichnis Vorteil in der Region

Zudem würden Städtereisen „immer beliebter“, davon profitiere Bad Vilbel mit seiner Lage inmitten des Ballungszentrums Rhein-Main. Sprecher Zander vermutet: „Wenn wir Frankfurt nicht vor der Tür hätten, sähen die Zahlen anders aus.“ Man müsse eindeutig „zugeben“, dass der Tourismus in Bad Vilbel bei den gestiegenen Übernachtungszahlen wohl am wenigsten ins Gewicht falle. So gut wie gar keine Rolle spiele dabei der Kurbetrieb, den es als solchen schlichtweg nicht mehr gebe, sagt Elke Bär, Fachdienstleiterin Allgemeine Verwaltung. „Leute, die eine Kur suchen, gehen woanders hin.“ Dennoch hätten manche erkannt, „dass es sich durchaus lohnt, Bad Vilbel zu besuchen“. Nach Rücksprache mit Pensions- und Gaststättenbetreibern hätten diese geäußert, dass ihre Angebote „gut bis sehr gut ausgelastet“ seien. Bär führt dies auch auf Bad Vilbels Online-Gaststättenverzeichnis zurück. „Diese Präsentation hat uns in der Region einen Vorteil verschafft.“

Was die Unterkunft der Bauarbeiter betreffe, so wohnten diese meist in Containern oder in kleinen Privatpensionen und Fremdenzimmern, die von der Statistik nicht erfasst würden. Entsprechend sei ihr Anteil an den gestiegenen Übernachtungszahlen wohl nicht allzu groß. Allerdings, bemerkt Zander, seien die enormen Bauaktivitäten in Bad Vilbel „auch nicht negativ auffällig“.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare