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Fest am Rosenhang

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Karben 450 Sorten gibt es zu bewundern

Klein-Karben kann mittlerweile als heimliche Hauptstadt der Rose gelten. Auf einem Hanggelände nahe dem Friedhof blühen mehr als 450 Sorten der „Königin der Blume“. Am Sonntag, 2. Juni, veranstaltet das Netzwerk Förderkreis Rosenhang das Rosenfest.

Züchter Ralf Berster wandelte vor 20 Jahren seine Idee in die Tat um. Aus der abgedeckten, ehemaligen Bauschuttdeponie der 50er Jahre machte er einen naturnahen Rosengarten. Jahr für Jahr setzte er neue Stöcke. Hierbei pflanzte er vornehmlich alte Sorten wie die stark duftende Damaszenerrose, die schon die Römer kannten, oder die von den Kreuzrittern importierte Gallica-Rose.

Der 77 Jahre alte Berster pflegt das rund 5000 Quadratmeter große Gelände seit einige Zeit nicht mehr allein. Unterstützung erhält er vom Netzwerk Förderkreis Rosenhang, dessen Mitglieder einmal im Monat mit Gartenwerkzeug auf dem Hang zugange sind.

Außerdem umsorgt eine Diakonie-Gruppe mit seelisch-kranken Menschen den Garten. Zurzeit tragen sie dazu bei, dass hunderte Namensschilder für die am Hang wachsenden Strauchgewächssorten aufgestellt werden. Die Arbeit wird voraussichtlich zwei Jahre dauern, sagt Netzwerksmitglied Rosemarie Kärcher-Schack. Die Kosten übernimmt die Familie-Schack Stiftung. (sun.)

Das Rosenfest beginnt am Sonntag, 2. Juni, um 14 Uhr. Geboten werden Rosenlyrik, Führungen über den Rosenhang, Musik und anderes. Das Gelände liegt an der Büdesheimer Straße, in der Nähe des Friedhofs.

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