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Künstlerin Barbara Meiler und Pfarrer Konrad Schulz besprechen Meilers Bild.
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Künstlerin Barbara Meiler und Pfarrer Konrad Schulz besprechen Meilers Bild.

Wetterau

Farbenfrohe Herbstlese

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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15 Künstler zeigen ihre Werke in den Kirchengemeinden in Rendel und Klein-Karben.

Orangenfarbene Kürbisse, gelbbraune Sonnenblumen, rotbraune Laubbäume, durch die der Wind peitscht – der Herbst ist eine farbenfrohe Jahreszeit. Das zeigen die Bilder der Ausstellung „Herbstlese“ deutlich. 15 Künstler haben an die 60 Werke erschaffen, die vom 2. Oktober an zuerst in der evangelischen Kirche Rendel und dann im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Sankt Michaelis in Klein-Karben zu sehen sind.

Entstanden sei die Idee vor etwa einem Jahr in einem Workshop zum Thema Erntedank, sagt Stephan Kuger vom Kirchenvorstand der Gemeinde in Rendel. Daran nahmen elf Mitglieder der Karbener Künstlerinitiative und drei andere Interessierte teil. Diese Gruppe habe die Ideen weiterentwickelt, sagt Barbara Meiler, zweite Vorsitzende der Künstlerinitiative. Dabei ging es zum einen um das Thema aus religiöser Sicht und zum anderen um die Frage: „Was bietet uns der Herbst an Früchten?“

Kunstwerke symbolisieren die Jahreszeit

Dass gläubige Christen bei diesem Fest Gott für die Gaben danken, wird etwa durch ein echtes Brot symbolisiert, das auf dem Altar liegen wird – der künstlerische Beitrag sind die Früchte darauf, die aus Salzteig hergestellt und lasiert werden.

Bei den Bildern griffen die Künstler auf verschiedene Techniken zurück, sagt Meiler. „Die meisten sind Acrylmalerei, aber es gibt auch Mischtechnik, Ölmalerei, Aquarelle und eine Skulptur.“ Bei den Motiven darf natürlich auch der Weinstock nicht fehlen. „Ich denke im Herbst immer an die Weinlese und ich trinke sehr gerne Wein“, sagt Meiler. Der Weinstock ist aber auch Symbol für den Wein des Abendmahls.

Damit die Bilder in die kleine, kürzlich renovierte Kirche in Rendel passen, werden die Bänke nach draußen geschafft. Wenn es das Wetter zulässt, ist der „etwas andere Gottesdienst“ dann im Freien (siehe Infokasten). Wenn nicht, wollen die Organisatoren ein Zelt aufbauen. In Klein-Karben wird es die Unsicherheit bezüglich des Wetters nicht geben. Da die Ausstellung dort im Gemeindehaus ist, ist die Kirche frei für den Gottesdienst.

Während es in der Sankt-Michaelis-Gemeinde laut Kuger schon Kunstausstellungen gab, ist diese für die Rendeler Kirche eine Premiere. Und für Pfarrer Konrad Schulz hat die Ausstellung neben dem Bezug zur Religion noch eine andere Bedeutung. Ende Oktober geht er nach 37 Jahren – die letzten neun davon in Rendel – in Pension. Er meint: „Es ist ein schöner Abschluss.“

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