Finanzielles

EU-Millionen fließen in die Wetterau

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Die Wetterau profitiert von Geldern der EU. Fördermittel gab es etwa für soziale Projekte.

Die Wetterauer Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl (SPD) hat bei der hessischen Landesregierung abgefragt, welche europäischen Fördermittel seit dem Beginn der aktuellen Förderperiode im Jahr 2014 in den Wetteraukreis geflossen sind und welche Maßnahmen damit finanziert wurden.

Seit dem Jahr 2014 sind den Angaben zufolge bisher vier Projekte aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Höhe von 839 307 Euro zugesagt worden. Bis Ende März wurden zudem Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro bewilligt. Außerdem flossen über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft rund 77 Millionen Euro in die Wetterau.

Mit den Mitteln wurden Gnadl zufolge beispielsweise Qualifizierungsprojekte für Jugendliche und Arbeitslose des Büdinger Vereins Jugendwerkstatt Herrnhaag, der Schottener Sozialen Dienste, des Berufsbildungswerks Südhessen oder des Friedberger Vereins Trockendock gefördert. Ebenso fließen EU-Mittel in den Tourismus, in die technische Ausstattung von Berufsschulen und Umweltschutzprojekte in der Landwirtschaft.

Die meisten der Förderprojekte müssten von Bund, Land oder Kommune kofinanziert werden, um einen effizienten Einsatz der europäischen Mittel sicherzustellen. „Das heißt aber auch, dass die EU-Mittel Investitionen im Sozialbereich und in der regionalen Entwicklung auslösen, die deutlich über die eigentliche Förderung hinausgingen“, so Gnadl. EU-geförderte Projekte zeigten, wie die Europäische Union das Leben vor Ort beeinflussten.

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