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Kritik an B3-Planung

SPD erwartet Kollaps

Die Karbener SPD-Vorsitzende Christel Zobeley spricht ein seltenes Lob aus - und zwar für den CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Utter.

„Wir sind Herrn Utter sehr dankbar, dass er den Mut hat, die von der Karbener Koalition favorisierte Trasse für die neue B3 im Bereich Karben als nicht umsetzbar zu bezeichnen“, sagt Zobeley. Der CDU-Landtagsabgeordnete hatte bei einer Versammlung der Christdemokraten in Rendel laut Wetterauer Zeitung erklärt, die von CDU, FW und FDP im Karbener Parlament angestrebte weiträumige Umgehung Okarbens sei „mit dem momentanen Bundesrecht kaum in Einklang zu bringen“. Sie habe nur eine Chance, wenn das Naturschutzgesetz geändert werde.

Zobeley vermutet Wahlkampftaktik hinter der Haltung der drei Fraktionen zur B3-Ortsumgehung. Mit ihrer „Hinhaltetaktik“ wolle die Koalition „drohendes Ungemach“ bei der Wahl „unter dem Teppich halten“. Sie habe angekündigt, sich für die Änderung des Naturschutzrechts einzusetzen. Davon sei nichts mehr zu hören gewesen. Die von der Koalition angestrebte Trasse am Waldrand „war vor 20 Jahren nicht realisierbar, und sie ist es auch heute nicht“, so Zobeley.

Sie erwartet, dass die Verkehrssituation in Karben außer Kontrolle geraten werde. Durch die Ortsumfahrung Friedberg habe der Verkehr auf der B3 zugenommen. Wenn auch noch die Ortsumgehung Wöllstadt gebaut sei, werde die Situation in Okarben katastrophal, meint Zobeley. ieb

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