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Bad Vilbel

Enger Zeitplan für Schwimmbad

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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Im Sommer soll es mit dem Bau des Wellnessbads losgehen, damit es Ende 2017 fertig ist. Wie Nachfragen der FR ergeben, stehen aber noch wichtige Genehmigungen der Kommunalaufsicht aus. Um Fragen zu klären, trifft sich Eigenbetriebsleiter Klaus Minkel mit dem Investor.

Bevor der Immobilien-Eigenbetrieb Stadtwerke der Stadt Bad Vilbel mit dem Bau des Wellness-Bads beginnen kann, sind noch einige Hürden zu nehmen. So gibt es bisher noch keinen Vertrag mit dem Investor. Auch die Genehmigung der mit dem Projekt verbundenen Kredite im zweistelligen Millionenbereich steht noch aus.

Östlich der Bundesstraße 3 und westlich vom Schulzentrum will die Stadt Bad Vilbel gemeinsam mit Investor Josef Wund von diesem Sommer an ein luxuriöses Wellness-Bad mit Rutschen, Saunabereich und Schönheitsfarm bauen. Kosten soll das Projekt insgesamt 94,5 Millionen Euro. 39,6 Millionen Euro soll die Stadt über den Eigenbetrieb einbringen.

Wie eine Anfrage der Frankfurter Rundschau beim Landratsamt ergab, liegen der Aufsichtsbehörde bislang noch nicht alle für die Genehmigung der Kredite notwendigen Unterlagen vor. Einreichen soll Bad Vilbel dafür sowohl die Verträge mit dem Investor als auch eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des Projekts und das Konzept.

Für die Genehmigung relevant ist aber allein die Frage der Finanzierung. Das Konzept an sich spielt nach Auskunft von Landratsreferent Matthias Flor keine Rolle. Es werde allerdings gebraucht, um die mit der Aufnahme der Kredite verbundenen Risiken einzuschätzen.

Das Projekt für das neue Schwimmbad ist Teil des Wirtschaftsplans des Eigenbetriebs für das Jahr 2015, den der Landrat bereits genehmigt hat. Genehmigt sind auch die drei Nachträge zu diesem Wirtschaftsplan. Explizit von der Genehmigung ausgeschlossen worden ist bisher laut Flor jedoch die Kreditaufnahme für die Finanzierung des Kombibads. Um die vornehmen zu können, fehlen dem Landrat allerdings noch Unterlagen. Die, sagte Eigenbetriebsleiter und Stadtrat Klaus Minkel (CDU) der Frankfurter Rundschau auf Nachfrage, würden bald eingereicht. Zunächst stehe jedoch die Baugenehmigung an. Ein Bauantrag ist bereits eingereicht. Diese sei allerdings „sehr komplex“. Zwei Unterlagen fehlen bislang noch. Um die beim Kreis einreichen zu können, traf sich Minkel gestern mit dem Investor.

Sei für die Baugenehmigung alles Nötige getan, wollen sich Minkel und Wund an die Ausführungspläne für den Bau und die Ausschreibung machen. Erst für danach hat sich Minkel vorgenommen, den Vertrag mit dem Investor zu unterzeichnen und das Projekt bei der Kommunalaufsicht durchzubringen. Ziel ist laut Minkel, im Sommer 2016 mit dem Bau zu beginnen und das Wellness-Bad bis Ende 2017 fertigzustellen. 2018 soll darin geplantscht werden können.

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