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CDU Bad Vilbel

„Eklatantes Versagen von Lucia Puttrich“

Der CDU-Stadtrat Klaus Minkel rechnet nach der verlorenen Landratswahl mit der Parteispitze ab. Vor allem die Kreisvorsitzende Lucia Puttrich hat er dabei im Visier.

Der CDU-Stadtrat von Bad Vilbel, Klaus Minkel, rechnet nach der Landratswahl mit der Führungsspitze seiner Partei ab. In einer Mitteilung macht er Missmanagement der Kreisvorsitzenden Lucia Puttrich dafür verantwortlich, dass die CDU bei der Wahl nicht punkten konnte.

Es wäre „vordringliche Führungsaufgabe der Kreisvorsitzenden gewesen, einen chancenreichen Kandidaten aufzubauen“. Die Zeit sei aber nicht genutzt worden. „Das ist ein weiteres, eklatantes Führungsversagen der Kreisvorsitzenden.“

Auch in der Vergangenheit habe Puttrich Fehler begangen. Durch ihr schlechtes Verhältnis zur SPD habe sie die Koalitionsverhandlungen im Kreistag „versiebt“. Bei der Landratswahl 2008 sei der Wahlkampf von ihr „schlampig“ geführt und deshalb „vergeigt“ worden.

Der Vilbeler CDU-Vorsitzende Tobias Utter sagte auf Nachfrage: „Herr Minkel macht von dem Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch, aber er spricht nicht für den CDU-Vorstand in Bad Vilbel.“

Puttrich selbst war gestern bis Redaktionsschluss nicht zu sprechen. Im November hatte sie gesagt, dass sie „schon lange nicht mehr das kommentiere, was Herr Minkel sagt“.

Wie aus einflussreichen CDU-Kreisen zu hören ist, sei der Stadtrat innerparteilich isoliert. Trotzdem behauptet er in Vilbel seine Position und bekommt die Verantwortung für Großprojekte übertragen wie den Bau des geplanten Kombibades.

Minkel ist auch für seinen umstrittenen Umgangston bekannt. Einst warf er Kritikern der Mehrkosten für die Mediathek „Volksverhetzung“ vor. Utter: „Das ist keine glückliche Wortwahl. Er hat nicht für die CDU gesprochen.“ (pz)

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