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Karben

„Ein notwendiges Netzwerk“

  • Andreas Groth
    VonAndreas Groth
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Die Kurt-Schumacher-Schule und die Grundschulen vereinbaren Kooperation.

Um den Übergang vom vierten Schuljahr zur weiterführenden Schule zu verbessern, haben die Kurt-Schumacher-Schule (KSS) und die Karbener Grundschulen vereinbart, künftig enger zusammenzuarbeiten. „Typischerweise ist diese Schnittstelle in der Bildungsbiografie junger Menschen mit allerlei Unsicherheiten verbunden“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Engere Absprachen soll es in möglichst allen Fächern geben.

Die KSS und die Grundschulen planen, jedes Jahr im November eine gemeinsame Konferenz abzuhalten, „um Übergänge zur weiterführenden Schule zu evaluieren und die Bedingungen dazu weiter zu verbessern“. Jedes Treffen soll einen fachlichen Schwerpunkt haben. Mal ist es Englisch, mal Mathematik oder Methodik. Daneben sind kleinere Fachkonferenzen und gegenseitige Hospitationen vorgesehen. Ein erstes Treffen habe ergeben, dass die Lese- und Schreibförderung noch verbessert werden könne.

Den Wunsch nach einer intensiveren Kooperation habe es sowohl bei der KSS und den Grundschulen als auch den Eltern gegeben, sagt Claus Carsten Behrendt, der Gymnasialzweigleiter für die Eingangsstufen an der KSS. In Zeiten wachsender Herausforderungen wie dem Wegfall der Förderschule und der Inklusion, höheren Ansprüchen, aber auch Kürzungen und kleineren Budgets sei eine „engere Vernetzung ein logischer und notwendiger Schritt“, so Behrendt.

Der Zeitpunkt, heißt es in der Mitteilung, um ein „Bildungsnetzwerk“ aufzubauen, sei günstig. Denn die KSS erarbeite derzeit ein eigenes Schulcurriculum. Schulcurricula bieten den Schulen die Möglichkeit, ihre spezifische Eigenheiten stärker zu berücksichtigen. Sie basieren in jedem Fach auf Kerncurricula des Kultusministeriums.

„Diesen Entwicklungsprozess beschreiten derzeit quasi alle weiterführenden Schulen“, erläutert der Musiklehrer. Mit der Umstellung von Lehrplan auf Schulcurriculum sei die vereinbarte Kooperation „besonders notwendig“ geworden.

Laut Silvia Schrag, der Haupt- und Realschulzweigleiterin, will die KSS die Kärber Grundschulen künftig auch bei den Beratungsgesprächen für die weiterführende Schule unterstützen. Die nächsten Gespräche stehen im Frühjahr an. Durch eine falsche Entscheidung der Eltern sei Misserfolg und Frustration für die Schüler häufig vorprogrammiert, sagt Behrendt.

Deswegen will Schrag an manchen Gesprächen teilnehmen, um Erfahrungen der KSS in die Beratung einfließen zu lassen. Wie Behrendt berichtet, gibt es kaum Anmeldungen für den Hauptschulzweig an der KSS. Dieser sei „verpönt“, obwohl einige Schüler dort sicher besser aufgehoben wären. Beim morgigen Tag der offenen Tür an der KSS können sich die Grundschüler und ihre Eltern ein Bild machen. Es gibt Schnupperunterrichte, Schulführungen und viele Mitmachangebote (siehe Infokasten).

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