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Der harte Kern der 100 ehrenamtlichen Helfer, zu dem auch Erik Reifschneider gehört, trifft sich auf dem Festival-Gelände.
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Der harte Kern der 100 ehrenamtlichen Helfer, zu dem auch Erik Reifschneider gehört, trifft sich auf dem Festival-Gelände.

Karben

Drei Tage Polka, Punk und Pop

  • Andreas Groth
    VonAndreas Groth
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Am kommenden Wochenende steigt zum achten Mal das Karben Open Air.

Das Organisationsteam des Karben Open Air hat sich mächtig ins Zeug gelegt: bessere Bands, mehr Flyer, Plakate und Werbeausflüge auf andere Musikfestivals. Das sind die Zutaten, mit denen das Ereignis zum Erfolg werden soll – im Gegensatz zu 2012, als das Open Air erstmals über drei Tage stattfand. Da verzeichnete der Verein Kulturscheune ein Minus von gut 6000 Euro. Die Stadt musste mit einem Darlehen einspringen, damit der Verein die Rechnungen bezahlen konnte.

„Wir haben aus 2012 gelernt“, sagt Oliver Maaß, der zweite Vorsitzende des Vereins. Seinerzeit sei die Aufgabenverteilung nicht gut gewesen. Diesmal hätte jeder im Organisationsteams einen festen Verantwortungsbereich. Eine Gruppe kümmere sich um die Werbung, die andere um die Bands und so weiter. Zudem könne man ein Line-up bieten, „das sehr sehr hochwertig ist“.

Der Höhepunkt am Freitag ist die österreichische Band Russkaja, die ihre Musik selbst als „Russian Turbo Polka“ bezeichnet. Die Nachfolge von Russkaja als Headliner tritt samstags die Ska- und Punk-Band Sondaschule an. Ihre deutschen Texte sind oft ironisch und behandeln Themen wie den Weg zum Star, Drogen und Liebesgeschichten, die meist in einem Fiasko enden. Den Schlusspunkt auf der Hauptbühne setzt am Sonntag das Berliner Pop-Rock-Comedy-Duo „Keule“. Ganz große Namen finden sich nicht im Programm.

„Wir wollen ein kleines, familiäres Festival sein“, so Maaß. Für maximal 1500 Besucher sei die Veranstaltung ausgelegt, rund 1000 erwarte man. Zwischen 250 und 300 von ihnen würden auf einer nahe gelegenen Wiese auch zelten. Und selbst auf dem Camping-Platz wird es eine Bühne geben. Jeden Abend nach dem offiziellen Programm soll es dort weitergehen für die Singer und Song-Writer und mit „Lagerfeuerstimmung“, wie Maaß sagt.

Insgesamt 39 Bands präsentiert die Kulturscheune diesmal – zu einem Preis, von dem können Rock-am-Ring-Besucher nur träumen. 35 Euro kostet das Ticket für drei Tage inklusive Zelten. Dafür gibt es verschiedenste Genres – von Rock, Punk, Ska bis hin zu Pop. Nur Techno-Fans, so Maaß, würden hier nicht glücklich.

Dabei schallen sämtliche Klänge aus den Anlagen des Kärber Event-Unternehmens Satis&Fy. Über die Kooperation mit der Firma ist Maaß besonders froh. „Was hier steht, steht sonst bei Rock am Ring“, sagt er. Zudem schicke das Unternehmen die eigenen Auszubildenden auf’s Festivalgelände, um die Bühne aufzubauen – als Übung. „Ohne Satis & Fy würde es das Fest in dem Ausmaß nicht geben“, so Maaß.

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