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Karben

Christmette auf der Wiese

  • vonHolger Pegelow
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Kirchen passen Feiertagsgottesdienste an Regelungen zum Infektionsschutz an.

Die Idee schien gelungen: Die Weihnachtsgottesdienste für die katholischen Gläubigen sollten coronabedingt in diesem Jahr mal an einem ganz anderen Ort stattfinden. Die Verantwortlichen der katholischen Pfarrgruppe Karben hatten deshalb beim Kommunalen Immobilien Management der Stadt den großen Saal des Bürgerzentrums angefragt. Grund: Die Kirche Sankt Bonifatius am Karbener Weg hätte nur zwischen 30 und 50 Besucher:innen erlaubt. Viel zu wenig für den erwarteten Andrang zu den Festgottesdiensten.

Doch am vergangenen Donnerstagabend kam alles ganz anders. Aufgrund der weiter zunehmenden Infektionszahlen entschlossen sich die Verantwortlichen, einen ganz anderen Ort zu wählen. „Wir gehen jetzt nach Kloppenheim“, kündigte Pfarrer Thomas Korfmann an. „Um 14.30 und 15.30 Uhr finden zwei Krippenspiele statt, und um 19.30 Uhr eine Christmette. Alles wird draußen stattfinden, und zwar auf der Wiese hinter der Kirche Sankt Nepomuk“, teilt der Geistliche mit. „Die Wiese ist groß genug, da können gut 100 Leute kommen“, ist sich der Pfarrer sicher, der am Abend die Christmette halten wird.

Selbstverständlich seien einige Anpassungen aufgrund der Lage notwendig. „Es wird an diesem Abend keinen Gesang geben.“ Aber mehrere Bläser würden die Christmette musikalisch umrahmen. Die Krippenspiele seien von Frauen und Männern der Gemeinde vorbereitet worden.

Daten hinterlassen

Im Stadtteil Petterweil wird es, Stand heute, eine ökumenische Christvesper geben. Dazu gehen die Gläubigen ins Albert-Schäfer-Haus. Hier hat Leo Streukens die Organisation übernommen. Beginn wird dort um 17 Uhr sein. Für die Petterweiler Veranstaltung ist eine Anmeldung bei der evangelischen Kirche unter Telefon 06039 / 939 429 erforderlich, für den Gottesdienst an Heiligabend eine Anmeldung im Pfarrbüro unter Telefon 06039 / 25 34.

Da das Infektionsschutzgesetz vorschreibt, dass Kontakte nachverfolgbar sein müssen, werden die Gläubigen gebeten, einen Zettel mit Name, Adresse und Telefonnummer mitzubringen und ihn in die bereitgestellten Boxen zu werfen. „Wir haben festgestellt, dass das Vor-Ort-Ausfüllen der Teilnehmerzettel viel Zeit in Anspruch nimmt und zu langen Warteschlangen vor der Kirche führt“, teilt Hildegard Römer vom Pfarrgemeinderat im neuesten Heft „Unsere Kirche aktuell“ mit. Die Kirche sei verpflichtet, diese Daten zu sammeln und vier Wochen aufzuheben.

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