Bad Vilbel

Rekordinvestitionen in Bad Vilbel

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Die Stadt Bad Vilbel will Rekordsummen in ihre kommunale Infrastruktur investieren.

Die Stadt Bad Vilbel plant, in den nächsten beiden Jahren Rekordsummen in ihre kommunale Infrastruktur zu investieren. Das geht aus dem Investitionsprogramm für 2019 und 2020 hervor, das Bürgermeister und Kämmerer Thomas Stöhr (CDU) am Dienstag zusammen mit dem Doppelhaushalt in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht hat. Während das Haushaltsergebnis mit rund 158.000 Euro (2019) und 138.000 Euro (2020) nur geringe Überschüsse aufweist, sind die Investitionen von rund 43 Millionen und 49 Millionen Euro beträchtlich. 

Der größte Teil, nämlich rund 25 Millionen Euro, entfällt auf die Sanierung des Kurhauses und den damit verbundenen Neubau einer Stadthalle im Kurpark. Hierbei rechnet die Stadt zusätzlich mit Planungskosten in Höhe von gut fünf Millionen Euro, wie der zuständige Stadtrat Klaus Minkel (CDU) auf Anfrage mitteilte. Für die Bühnentechnik und die Inneneinrichtung in der Stadthalle fallen laut dem Etatentwurf 2020 etwa acht Millionen Euro an. Für die Gestaltung des Kurparks und der Außenanlagen rund um das Kurhaus gibt Frankfurts Nachbarstadt zwei Millionen Euro aus. 

Weitere Schwerpunkte sind die Vorbereitung für den Hessentag 2020, wozu die Verschönerung  von Plätzen an der Frankfurter Straße zählt, die Erschließung des Quellenparks, der Neubau einer Theaterwerkstatt in Dortelweil und einer Kita im Quellenpark. „Trotz hoher Investitionen bedarf es keiner Kreditaufnahme“, sagte Stöhr. Auch eine Erhöhung der Steuerhebesätze sei nicht geplant.

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