Ortenberg

Die Mundart fördern

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Der Landrat ermuntert zur Teilnahme am 7. Wettbewerb des Kreises Mitte Juni in Gelnhaar.

Landrat Jan Weckler (CDU) wirbt bereits jetzt für die Teilnahme am Wetterauer Mundartwettbewerb Mitte Juni. „Wir müssen uns der Sprache unserer Heimat nicht schämen“, sagt Weckler in einer Mitteilung. Den Mundartwettbewerb, den der Kreis zum siebten Mal auslobt, möchte er als Anerkennung für die Mundart verstanden wissen.

Mundartsprecher hätten es oft schwer, würden ihnen doch mangelnde Bildung, Rückständigkeit und Kirchturmdenken unterstellt. „Tatsächlich kann die Benutzung des Dialektes auch kulturelle Kompetenz und Vielfalt darstellen, wenn er angemessen eingesetzt wird“, befindet der Landrat.

Der Kreis bemühe sich seit Jahren um mehr Wertschätzung für seinen Dialekt. „Unsere Mundart ist etwas ganz Besonderes. Sie ist Heimat und Identität. Deshalb wollen wir sie schützen und mit dem Mundartwettbewerb auch feiern.“ Den letzten Mundartwettbewerb hatte es vor zwei Jahren gegeben.

Beiträge können bis Ende April eingereicht werden. Der Wettbewerb findet am Samstag, 15. Juni, ab 19 Uhr im Bürgerhaus Ortenberg-Gelnhaar statt. Wer sich dort mit seinem Bei-trag dem Publikum stellen will, sollte dabei eigene oder fremde Texte vortragen. Der Zeitrahmen soll zwischen drei und fünf Minuten liegen. Einsendungen müssen zuvor in Platt sowie in Hochdeutsch möglichst als Word-Dokument per E-Mail an pressestelle@wetteraukreis.de eingereicht werden.

Eine Jury wird unter den Einsendungen die Texte auswäh-len, die dann einem größeren Publikum präsentiert werden. Die besten drei Beiträge werden mit der Skulptur des Platt-schwätzers ausgezeichnet. Die Skulptur hat die Bleichenbacher Metallbildhauerin Ulrike Obenauer geschaffen. jo

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