Wetterau

30 Millionen für Schulen

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Knapp 30 Millionen Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm II des Bundes kommen den Schulen im Wetteraukreis zugute.

Knapp 30 Millionen Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm II des Bundes kommen den Schulen im Wetteraukreis zugute. Mit dem Geld sollen insgesamt 38 Sanierungs- und Umbauarbeiten an 34 Schulen finanziert werden. Der Kreistag hat am Mittwoch einer entsprechenden Liste zugestimmt, die Landrat und Schuldezernent Jan Weckler (CDU) vorgestellt hatte. Der Eigenanteil des Kreises liegt bei 25 Prozent. Erstmals ist es möglich, Mittel aus dem Investitionsprogramm in bereits begonnene Maßnahmen zu investieren. Daher fänden sich in der Liste auch Projekte, bei denen die Bauarbeiten schon liefen, teilt der Kreis mit.

Neun Vorhaben haben jeweils ein Volumen von mehr als einer Million Euro. Das teuerste ist die Modernisierung des Brandschutzes der Beruflichen Schulen am Gradierwerk in Bad Nauheim; rund 4,2 Millionen Euro sind dafür eingeplant. Knapp vier Millionen Euro werden für die Erneuerung von Klassenräumen, Holzwerkstätten, Fassaden und Toiletten an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg aufgewendet.

Nicht nur Schulen in der Trägerschaft des Wetteraukreises profitieren vom Investitionsprogramm. Rund 1,4 Millionen Euro gibt der Landkreis für Schulen in freier Trägerschaft aus, etwa 400 000 Euro für den Umbau der Freien Waldorfschule Bad Nauheim zur barrierefreien Schule und die Sanierung der Toilettenanlagen. Weckler zufolge sollen sämtliche Arbeiten gemäß der Förderrichtlinie bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

Nach Kreisangaben besuchen zurzeit mehr als 36 000 Schüler die Schulen in der Wetterau, Tendenz steigend. 

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