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Alles klar auf der Galeere: Kinder entern das Holzschiff auf dem neuen Spielplatz „Römerlager“ in Okarben.
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Alles klar auf der Galeere: Kinder entern das Holzschiff auf dem neuen Spielplatz „Römerlager“ in Okarben.

Wetterau

Burg, Bagger und Wasserspiele

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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In Okarben ist direkt neben der evangelischen Kindertagesstätte für 170 000 Euro ein neuer Spielplatz entstanden, der an die Römerzeit erinnern soll. Die Stadt investiert in den nächsten fünf Jahren eine Million Euro in bestehende oder neue Spielplätze in allen Stadtteilen.

Tapfer harrten gestern Nachmittag vier bis fünf Dutzend Kinder des evangelischen Kindergartens in Okarben im Regen aus. Sie hatten sich ihre bunten Gummistiefel und Kapuzenregenjacken angezogen und waren mit ihren Erzieherinnen nur ein paar Meter weiter zum neuen Spielplatz „Römerlager“ gelaufen, der in den vergangenen sechs Monaten direkt neben der Kita entstanden ist. Immer wieder hätten die Kinder in den vergangenen Wochen gebannt auf das Nachbargrundstück hinübergeschaut und den Fortschritt der Bauarbeiten beobachtet, berichtete gestern Kita-Leiterin Helga Sy.

Gestern war es dann endlich so weit und die neugierige Kinderschar konnte den Spielplatz endlich betreten, um ihn einen kleinen Praxistest zu unterziehen. Ein kräftiger Regenschauer verhinderte jedoch zunächst, dass die Kinder alle installierten Spielgeräte ausgiebiger ausprobieren konnten. „Die Ritterburg gefällt mir am besten“, sagte die sechsjährige Aessia, die gemeinsam mit ihrer Mutter zur Eröffnung des Spielplatzes gekommen war, an der neben Bürgermeister Guido Rahn (CDU) auch Vertreter der Stadtverwaltung und der beteiligten Baufirmen teilnahmen.

In den nächsten fünf Jahren wird die Stadt nach den Worten Rahns eine Million Euro in die Schaffung neuer Spielplätze und die Aufwertung bestehender Plätze in allen Stadtteilen investieren. Das „Römerlager“, das daran erinnern soll, das einst die Römer in Okarben lebten, ist das erste Projekt, das nun realisiert wurde.

Mehrere schwere Steinblöcke, auf die man sich auch setzen kann, markieren vier Spielflächen. Das Gelände sieht so aus, als ob gerade Archäologen die Grundmauern einer Römersiedlung freigelegt haben. Installiert wurden ein Wasserspielplatz mit einer Schwengelpumpe, einem Stauwehr und einem Wasserrad, ein Kletterturm, eine Schaukelkombination, eine Holzkonstruktion, die eine gestrandete und auseinandergebrochene Römer-Galeere darstellen soll sowie ein Sandbagger aus Edelstahl.

Nach Auskunft von Rahn und Michael Soborka vom Fachdienst Tiefbau der Stadt soll spätestens im Juni mit den Arbeiten an einem weiteren Aktiv-Spielplatz auf dem Okarbener Straßberg begonnen werden. Er soll an der Straße „Schöne Aussicht“ in Zusammenarbeit mit Anwohnern und Eltern entstehen. Vorgesehen sei, den Platz auch für ältere Kinder herzurichten. So sollen etwa eine Grillecke und ein Baumhaus mit einer Rutsche aufgebaut werden. Soborka zufolge wird derzeit in der Stadtverwaltung auch an einer Aufwertung des Spielplatzes im Stadtteil Rendel gearbeitet.

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