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Freddy Kammer ist seit 2008 Bürgermeister in der kleinen Wetterau-Gemeinde.
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Freddy Kammer ist seit 2008 Bürgermeister in der kleinen Wetterau-Gemeinde.

Hirzenhain

Bürgermeister unter Druck

  • Andreas Groth
    VonAndreas Groth
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Nach seiner Verurteilung wegen Wahlfälschung gerät Bürgermeister Freddy Kammer unter Druck. Die SPD will die Chancen für eine Abwahl des Rathauschefs prüfen.

Nachdem das Amtsgericht Büdingen den Hirzenhainer Bürgermeister Freddy Kammer (parteilos) wegen Wahlfälschung zu einer Geldstrafe von 28 000 Euro verurteilt hat, will die SPD in der Gemeindevertretung die Chancen für eine Abwahl des Rathauschefs prüfen.

„Nach Auffassung der SPD Hirzenhain ist es allerhöchste Zeit, dass in der Gemeinde Ruhe einkehrt, die Gräben zugeschüttet werden, die Menschen wieder zusammenfinden und einen Neuanfang wagen“, heißt es in einer Mitteilung. Der Ausgang des Verfahrens vor dem Amtsgericht sei indes „nur der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt“. „Von einer Zusammenarbeit zwischen dem Bürgermeister und den gemeindlichen Gremien kann seit langem keine Rede mehr sein“, äußert SPD-Fraktionschef Vardis Anezakis.

Kammer war Ende November vom Amtsgericht zu 200 Tagessätzen à 140 Euro verurteilt worden. Es ging um Hausbesuche von Kammer vor der Bürgermeisterstichwahl 2014, bei denen er Briefwahlunterlagen mitbrachte und teils bei der Stimmabgabe dabei war. Kammer hat gegen das Urteil Berufung eingelegt, ebenso die Staatsanwaltschaft, weil das Gericht unter den von ihr geforderten 240 Tagessätzen blieb. Vor dem Landgericht Gießen muss der Fall nun wieder aufgerollt werden.

Die Abwahl eines Bürgermeisters unterliegt in Hessen strengen Voraussetzungen, die schwer zu erfüllen sind.

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