Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

SPD-Umfrage auf dem Heilsberg

Bürger unzufrieden mit Busverkehr

Die Bürger auf dem Heilsberg sind unzufrieden mit dem Busverkehr. So das Ergebnis einer SPD-Umfrage in dem Bad Vilbeler Stadtteil.

Hans-Joachim Brings von der SPD Heilsberg habe in der Woche vom 8. bis 12. November insgesamt 104 Busnutzer interviewt, wie die Sozialdemokraten mitteilen. 92 Prozent der Befragten beurteilten laut SPD die Situation als „schlecht“, nur acht Prozent als „ausreichend“. Kritisiert wurde insbesondere die Unpünktlichkeit der Vilbus-Linie 60 und die maroden Fahrzeuge. Der Bus sei sogar „öfter ausgefallen“. 78 Prozent der Befragten fanden laut SPD die Versorgung am Wochenende „unbefriedigend“, da der Bus am Samstag gegen 16 Uhr zum letzten Mal fährt, dann erst wieder am Montagmorgen. Die SPD rät, „den Bedarf für den Heilsberg neu zu ermitteln“.

Eltern hätten sich über die Fahrtzeit des zusätzlichen Schulbusses am Morgen beschwert, berichtet Brings. Sie forderten, dass der Schulbus an der Paul-Gerhard-Straße vor dem normalen Linien-Bus abfahren solle. Sonst komme es regelmäßig zu chaotischen Zuständen beim Sturm auf die wenigen Plätze der Linie 60. Über den Schulbus beschwerte sich auch FR-Leserin Annette Jost aus Dortelweil-West. Der sogenannte „Verstärkerbus“, mit dem Schüler morgens zum Georg-Büchner-Gymnasium gebracht werden, habe vor einigen Tagen zum wiederholten Male unter technischen Schwierigkeiten gelitten, wie Jost berichtet. An der Haltestelle Mozartstraße sei der Motor ausgefallen und habe sich erst nach mehreren Versuchen wieder starten lassen. Auch mit den Türen habe es Probleme gegeben. Sie mussten manuell geschlossen werden. Die Fahrt sei teilweise nur im Schritttempo möglich gewesen, der Bus habe nur knapp vor der ersten Stunde die Schule erreicht – „quasi mit dem Gongschlag“, so Jost.

Marc Hebbel ist bei den Stadtwerken für den öffentlichen Personennahverkehr zuständig. Er bestätigte technische Probleme bei einem Bus in den vergangenen Tagen und verweist zudem auf die Baustelle in der Frankfurter Straße, die für Fahrtzeitverlängerungen sorge. Zumindest die technischen Probleme sollten in knapp vier Wochen endlich ein Ende haben, hofft Hebbel. Denn dann werden fünf neue Busse in Betrieb genommen und die veralteten ausgemustert.( ust/till)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare