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Karben

Die Bowl rückt näher

  • Andreas Groth
    VonAndreas Groth
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Die Arbeiten für die Skateanlage in Karben beginnen. Insgesamt erhält die Stadt ungefähr 161.000 Euro Fördermittel vom Land Hessen und der Regionalpark Ballungsraum Rhein-Main GmbH. Nur 91.000 Euro muss sie deswegen für die Anlage selbst zahlen.

Erst kommt die Skateanlage, dann die Niddaterrasse hinter dem Bürgerzentrum. Das hatte die Stadtverordnetenversammlung im Mai 2015 beschlossen – gegen den Widerstand der Freien Wähler. Von der kommenden Woche an werden nun Fakten geschaffen. Die Bauarbeiten an der Skateanlage, die zwischen der Robert-Bosch-Straße und der Nidda liegt, sollen beginnen. Für insgesamt rund 252 000 Euro inklusive Planung erhält die in die Jahre gekommene Anlage zum einen eine Bowl. Das ist eine mehr als 400 Quadratmeter große „Schüssel“ aus Beton, durch die die Skater auf ihren Brettern rollen.

Zum anderen wird auf der gegenüberliegenden Seite der Anlage ein Parcours errichtet. Er besteht aus vier bis zu 1,50 Meter hohen Mauern und einem Stangengerüst. Wer klettern, hangeln und springen will, sollte dort Gelegenheit dazu haben. Gebaut wird der Parcours auf einer Fläche von ungefähr 100 Quadratmetern. Die Pläne der Stadt sehen vor, an der Skateanlage und dem Parcours Bäume zu entfernen, um beide zur Nidda hin zu öffnen. Sie sollen einer der künftigen Erlebnis und Attraktionspunkte an der Niddaroute sein.

Skateanlage soll nach den Ferien eröffnen

Insgesamt erhält die Stadt ungefähr 161 000 Euro Fördermittel vom Land Hessen und der Regionalpark Ballungsraum Rhein-Main GmbH. Nur 91 000 Euro muss sie deswegen selbst zahlen. Im August soll alles fertig sein. Die Stadt will die erweiterte Anlage nach den Sommerferien. Ob es dann direkt mit den Arbeiten für die geplante Niddaterrasse zwischen Nidda und Rathaus weitergeht, konnte der Kärber Bauamtsleiter Heiko Heinzel gestern noch nicht sagen. Jedenfalls werde es noch in diesem Jahr so weit sein. Hinter dem Bürgerzentrum soll ein Bereich mit Aufenthaltsqualität entstehen mit Sitzstufen am Flussufer. Entgegen der ersten Überlegungen soll das Sitzrondell doch erhalten bleiben. Vorgesehen ist auch, dass das italienische Restaurant dann seine Außenbewirtung auf die Rathausrückseite verlegt.

Es geht darum, eine Verbindung zwischen dem Rathaus und der Nidda herzustellen. Die fehlt heute. „Man sieht hinter dem Bürgerzentrum die Nidda nicht und wenn man an der Nidda entlang geht, das Bürgerzentrum nicht“, so Heinzel. Die Planung für die Terrassen macht das Mainzer Landschaftsarchitekturbüro Bierbaum/Aichele. Wie Bürgermeister Guido Rahn (CDU) in der letzten Sitzung des Stadtparlaments mitteilte, haben die Architekten vom Magistrat nun den Auftrag erhalten, ihren Entwurf zu konkretisieren.

Überdies hat die Stadtregierung einen Fördermittelantrag gestellt, um Geld aus dem Kommunalen Investitionsprogramm zu erhalten. Laut Rahn kann die Regionalparkgesellschaft nämlich nicht alle Bereiche der Terrassen bezuschussen. Wir versuchen für die Rathausterrassen so viele Fördertöpfe wie möglich zu nutzen“, äußerte Heinzel gestern.

Die gesamten Bau- und Planungskosten beziffert Bauamtsleiter Heinzel auf etwa 295 000 Euro. Wie die Skateanlage, so sollen auch die Niddaterrassen einer von insgesamt neun Erlebnispunkten am Fluss zwischen Okarben und Klein-Karben werden.

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