1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Wetterau

Börse für Obstbäume

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Karben Sammelbestellung bei BUND und Rapp’s

Die Ortsgruppe Karben des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Rapp’s Kelterei organisieren eine Sammelbestellung für Obstbäume. Für 31 Euro pro Stück können Bäume aus einer Liste mit 20 Apfel-, Birnen-, Zwetschen- und anderen alten Obstsorten bestellt werden. Die Obstmarktbörse ist Teil des Programms, mit dem die Karbener Obstbaumbestände erhalten werden sollen.

Pflegen und ernten

Die Stadt besitzt etwa 5500 Obstbäume, die sie verpachtet. Nachdem es in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden war, die Bäume loszuwerden, arbeitet sie dabei nun erstmals mit der Rapp’s Kelterei zusammen. Ein Obstbaum wird für nur einen Euro im Jahr verpachtet. Dafür müssen die Pächter die Bäume pflegen und abernten. Die Kelterei hat den Agraringenieur Clemens Caesar eingestellt, der sich um die Streuobstbestände kümmern soll.

Außerdem hatten die Stadt und Rapp’s die Naturschutzverbände und die Pächter der Streuobstwiesen eingeladen, um Ideen zu sammeln und zu bündeln, wie die Streuobstwiesen erhalten und verbessert werden können. Eine Idee war die Obstbaumbörse.

Runder Tisch

Um weitere Streuobstbaum-Besitzer und Obstbegeisterte einzubinden, gibt es am Mittwoch, 24. Oktober, einen „Runden Tisch Streuobst Karben“. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Juice Factory der Rapp’s Kelterei in der Brunnenstraße. Es soll dort unter anderem um Bewirtschaftungsgemeinschaften, Maschineneinsatz und Fortbildung gehen. (ieb.)

Den Bestellbogen für die Obstbäume gibt es bei Clemens Caesar unter E-Mail kontakt@agrar-botanicals-consult.de oder bei Ulrika Loos vom BUND Karben, Telefon 06039/2883. Meldeschluss ist der 31. Oktober. Die Bäume müssen am 10. November zwischen 14 und 18 Uhr bei Rapp’s Kelterei abgeholt und bar bezahlt werden.

Auch interessant

Kommentare