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Die Besucher- und Nutzerzahlen der Stadtbücherei stimmen alle Beteiligten sehr optimistisch für die Zukunft.
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Die Besucher- und Nutzerzahlen der Stadtbücherei stimmen alle Beteiligten sehr optimistisch für die Zukunft.

Bad Vilbel

550 Besucher täglich

Die neue Bibliothek über der Nidda erfüllt die Erwartungen der Stadt. Ende 2013 wurde die Bibliothek eröffnet, jetzt zieht die Stadt erste Bilanz.

Von Rebecca Röhrich

Ein gutes Buch, ein gemütlicher Lesesessel und ein wunderbarer Blick auf die Nidda. Seit gut einem Jahr befindet sich die Bad Vilbeler Stadtbibliothek in prädestinierter Lage über dem Fluss. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. „Wir hatten hohe Erwartungen an dieses Haus und die haben sich voll und ganz erfüllt“, sagt Bad Vilbels Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU).

Vor allem die Besucherzahlen geben Anlass zur Freude. 2014 haben 139 000 Menschen die Bücherei direkt an der Neuen Mitte besucht. „Das sind etwa 550 Besucher pro Tag“, rechnet Claus-Günther Kunzmann vor, Kulturverantwortlicher der Stadt. Angesichts der Tatsache, dass Bad Vilbel keine Kreisstadt ist, ein sehr befriedigendes Ergebnis, finden Bürgermeister und Amtsleiter.

Einen Büchereiausweis haben 5780 Menschen. Die Zahlen machten deutlich, dass die Bibliothek auch ein Ort zum Verweilen geworden ist. Hier werde sich getroffen, Zeitung gelesen oder im Internet gesurft. Viele Schüler kommen regelmäßig und lernen.

Es wurde kräftig ausgemistet

Auch Bettina Hoppmann-Schrader, die seit dem Weggang von Susanne Adolph im Sommer 2014 die Bibliothek kommissarisch leitet, blickt zufrieden auf das erste Jahr am neuen Standort zurück. „Mittlerweile können wir 44 632 Medien den Nutzern zur Verfügung stellen“, sagt Hoppmann-Schrader. Besonders in die Kinder- und Jugendabteilung habe man kräftig investiert. „Neben den klassischen Büchern gibt es jetzt auch eine große Auswahl an DVDs, Blue Rays und Konsolenspielen“, sagt Hoppmann-Schrader. Außerdem könnten Tablets für die Tagesnutzung ausgeliehen werden. „Auch unseren Sachbuch bestand haben wir aufgestockt“, sagt die kommissarische Leiterin. Auch Reiseliteratur werde immer beliebter.

Bevor die Bibliothek Ende 2013 eröffnete, wurde allerdings auch kräftig ausgemistet. Schließlich habe man keine „Ladenhüter“ mit umziehen wollen. Mittlerweile tummeln sich über 42 000 Medien virtuell und in den Regalen der Bücherei. Dafür habe die Stadtbücherei in den Jahren 2013 und 2014 einen Anschaffungsetat von jeweils 125 000 Euro vom Land Hessen erhalten. Für die Inneneinrichtung des zweistöckigen Gebäudes habe das Land Hessen 400 000 Euro beigesteuert, sagt Kunzmann.

Der laufende Betrieb sei zum Hauptteil Sache der Kommune. Der jährliche Mitgliedsbeitrag von zwölf Euro für Erwachsene würde diese Kosten nicht auffangen. Aber das sei auch nicht Sinn der Sache, merkt Kunzmann an. Schließlich solle die Bücherei in erster Linie „dem Bildungsauftrag gerecht werden“.Trotzdem könne es sein, dass sich der Mitgliedsbeitrag in diesem Jahr um wenige Euros erhöht, sagt Stöhr.

Wer die Bücherei über der Nidda künftig leitet, wird in den nächsten Monaten entschieden. Das Ausschreibungsverfahren ist abgeschlossen, so Stöhr.

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