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Durchschnittlich 16 000 Autos nutzen die Homburger Straße pro Tag.
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Durchschnittlich 16 000 Autos nutzen die Homburger Straße pro Tag.

Bad Vilbel

An der Belastungsgrenze

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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Der Verkehr auf den Hauptadern in der Bad Vilbeler Innenstadt hängt auch von der Umgebung ab.

Die Homburger Straße ist bald an ihrer Belastungsgrenze. Zu diesem Schluss kommt der Gesamtverkehrsplan, den Verkehrsexperte Rüdiger Storost mit Kollegen der Firma IMB Plan für Bad Vilbel erstellt hat. Dessen Schwerpunkt ist der Verkehr in der Innenstadt. Auch beleuchtet der Verkehrsplan die Themen Radverkehr und Busverkehr.

Zwar entlaste die Nordumgehung den Stadtteil Massenheim vom Verkehr. Im Bereich zwischen der B3 und der Bahnunterführung an der Kasseler Straße sei die Straße aber „wieder sehr hoch belastet“. Pro Tag befahren durchschnittlich 16 000 Fahrzeuge die Straße. Auch im Straßenzug Friedberger – Kasseler und Frankfurter Straße sei der Entlastungseffekt durch die Ortsumgehung „nahezu aufgebraucht“.

Nicht mitgerechnet ist Verkehr, der künftig durch das geplante Wellnessbad oder das Möbelhaus Segmüller entstehen könnte. Abhilfe verschaffen könnte eine zusätzliche Mittelspur auf der Homburger Straße, zwischen Petterweiler Straße und B3. Dadurch ließen sich Störungen durch abbiegende Fahrzeuge vermindern.

Um für die Zukunft fit zu werden, sieht das Verkehrskonzept einen Mix an Maßnahmen vor. Nicht alle davon liegen in der Hand der Stadt Bad Vilbel. Relevant für den Verkehr auf der Bad Vilbeler Nordumgehung (L3008) werde auch die Nordumgehung Karben sein. In Verbindung mit einem vierspurigen Ausbau der B3 bis zur Ober-Erlenbacher Straße (L 3205) könnte das die L3008 (Büdinger Straße) künftig um bis zu zehn Prozent des Verkehrs entlasten.

„Richtig wirkungsvoll“ aber sei erst eine direkte Weiterführung von dort nach Norden und die Verbindung mit der Umgehung Wöllstadt. Mit den Arbeiten der Wöllstädter Ortsumgehung wurde vor etwa zwei Jahren begonnen. Freigegeben werden soll die Umgehung Wöllstadt laut Hessenmobil Ende 2016.

Entlastung für die Büdinger Straße (L 3008) können laut der Studie auch der geplante Riederwaldtunnel und das geplante Autobahndreieck bringen, das die Autobahnen 66 und 661 miteinander verbinden soll. Derzeit würden viele Pendler aus dem Osten und Nordosten von Frankfurt auf die L3008 zwischen Schöneck, Niederdorfelden und Bad Vilbel ausweichen. Dieses Projekt wurde erst kürzlich um zwei Jahre verschoben.

Auch Bad Vilbel selbst hat laut der Studie Einfluss auf den Verkehrsfluss. So sollte auf die Ampel am Dottenfelderhof verzichtet werden und die Bushaltestelle Büdinger Straße wegfallen. An der Festplatzstraße Richtung Gronau sollte eine von Ampeln unabhängige Rechtsabbiegespur eingerichtet werden. Mittelfristig sei zudem hilfreich, die Büdinger Straße von der Friedberger Straße bis hinter die Festplatzstraße um eine Spur zu erweitern.

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