Wetterau

In Würde leben bis zum Tod

  • Jochen Dietz
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Der Sozialpreis 2017 geht an die fünf Hospizvereine, weil sie es Menschen ermöglichen, friedlich zu sterben.

Der mit 2500 Euro dotierte Sozialpreis des Wetteraukreises geht in diesem Jahr an die Hospizvereine, teilt Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch (SPD) mit.

Damit soll deren wichtiges ehrenamtliches Engagement gewürdigt werden. Ihr Ziel sei, dass Menschen nicht nur friedvoll sterben, sondern auch bis zum Tode in Würde leben können. „Die Ehrenamtlichen begleiten schwer kranke und sterbende Menschen aus humanitärer Verantwortung in der letzten Phase ihres Lebens und setzen sich dafür ein, dass die Situation sterbender Menschen in unserer Gesellschaft einen Platz hat“, so Becker-Bösch.

Die Hospizhilfen in der Wetterau arbeiten unentgeltlich, decken ihre Kosten lediglich durch Mitgliedsbeiträge oder Spenden. Der Preis geht je zu einem Fünftel an die Hospizhilfe Wetterau in Friedberg, den Hospizdienst Wetterau in Bad Nauheim, den Verein für soziales Engagement und Nachbarschaftshilfe in Bad Vilbel, die Hospizhilfe Karben und an die Hospizhilfe Büdinger Land.

Der Sozialpreis wird seit 2010 verliehen. „Damit wollen wir ein sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung für beispielhaftes ehrenamtliches Handeln im sozialen Bereich setzen. Oft findet dies unbemerkt von der Öffentlichkeit statt. Mit dem Preis wollen wir genau diese Aufmerksamkeit erzeugen und damit Vorbilder präsentieren, die zur Nachahmung anregen mögen“, so Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

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