Bad Vilbel/Karben

Bad Vilbel: Angeblich Kinder angesprochen

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Die Polizei warnt vor Panik durch Gerüchte in Sozialen Netzwerken. Sie hat derzeit keine Hinweise, dass Kinder von Unbekannten in den vergangen Tagen angesprochen worden seien.

Seit Tagen geistern Informationen durch die sogenannten Sozialen Medien, dass Unbekannte Kinder in Bad Vilbel und Karben angesprochen hätten. Davon berichtet die Polizei.

Sie warnt allerdings eindringlich vor Spekulationen, Gerüchten und der Eigendynamik die sich ähnlich der „Stillen Post“ auf Facebook & Co. entwickelt. Heraus kämen nur Ängste und Unsicherheiten. Gerade wenn es um Kinder gehe, verbreiteten sich solche vermeintlichen Informationen rasend schnell.

Die Polizei stellt in ihrer Mitteilung klar: Aktuell habe sie keinerlei Erkenntnisse darüber, dass in der vergangenen Woche Kinder an der Schule oder auf dem Schulweg in Bad Vilbel von einem Mann angesprochen worden seien. Tatsächlich habe sie zwei Meldungen über das verdächtige Ansprechen von Kindern erhalten: In Karben-Petterweil sei am vergangenen Freitag um 13.10 Uhr ein neunjähriges Mädchen von einem unbekannten Autofahrer angesprochen worden.

In Bad Vilbel soll es am Mittwoch gegen 13 Uhr an der Stadtschule zu einem ähnlichen Vorfall gekommen sei. In beiden Fällen liefen die Ermittlungen, die allerdings noch nicht abgeschlossen seien.

„Die Polizei nimmt solche Meldungen sehr ernst und geht sämtlichen Mitteilungen nach“, versichert sie. Die Ermittler bitten aber dringend darum, nur behördlich bestätigte Nachrichten dieser Art weiter zu verbreiten. Irgendwelche anderen Informationen sollten nicht einfach geteilt oder „geliked“ werden.

Alle Bürgerinnen und Bürger dürften sicher sein, dass die Polizei die Bevölkerung immer dann informiert, wenn sich aus Ermittlungen und Befragungen auch nur ansatzweise ergebe, dass eine Gefahr bestehe.

Die Polizei rät grundsätzlich und unabhängig von einem Vorfall dazu, Kinder im Umgang mit Fremden vorzubereiten und verweist auf eine Infobroschüre des Landeskriminalamts „Kinderansprecher – da stand ein Kastenwagen...“ 

Mehr auf www.polizei.hessen.de/praevention

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