Bad Vilbel

Bad Vilbel: Alt-Bürgermeister Biwer soll an Burg gewürdigt werden

  • vonNiklas Mag
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Die SPD hält den Vorschlag der Kurhausplatz-Benennung für unpassend. Das wiederum weist die Stadt zurück.

Die SPD findet die Idee von Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU), den Kurhausvorplatz nach Altbürgermeister Günther Biwer zu benennen, für nicht so gut. Der Platz sei ungeeignet. „Was Biwer kultur- und sozialpolitisch in dieser Stadt auf den Weg gebracht hat, muss gebührend anerkannt werden“, stimmt Stadtrat Udo Landgrebe (SPD) dem Stöhr-Vorschlag zu. Aber nicht am Kurhaus, weil der Platz mit Biwers Wirken nur bedingt etwas zu tun habe.

Das Kurhaus sei in den späten 20er-Jahren von der Vilbeler Arbeiterschaft errichtet und vom städtischen Mittelstand getragen worden. „Die Benennung des Platzes würde also eher diesen Arbeitern gebühren“, meint Landgrebe. Damit Günther Biwer aber nicht in Vergessenheit gerät, schlägt Landgrebe den Platz vor der Wasserburg vor.

„Hier gibt es einen speziellen Bezug zu ihm, weil er mit Klaus Havenstein die Burgfestspiele begründet hat“, sagt Landgrebe.

Biwer selbst sei auf der Burgbühne immer wieder als Komparse aufgetreten, berichtete für Zeitungen vom bunten Treiben hinter den Kulissen und trug den Titel „Ehrenkomparse auf Lebenszeit“, erinnert der SPD-Stadtrat.

Dem widerspricht Stadtsprecher Yannick Schwander: „Herr Biwer sollte – so die Idee des Bürgermeisters – mit einem Platz geehrt werden, der zentral liegt, hoch frequentiert ist und die großen Leistungen von Herrn Biwer auch entsprechend würdigt.“ Zudem würden in Kurhaus und Stadthalle in Zukunft viele kulturelle Höhepunkte stattfinden.

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