Bad Vilbel

Stimmen zum Hessentag

  • Petra Zeichner
    vonPetra Zeichner
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Es gibt viel Lob aber auch Kritik an der Standortentscheidung fürs Jahr 2020.

Die Glückwünsche an die südlichste Stadt der Wetterau zum Standort für den Hessentag 2020 kommen nicht nur aus der Stadt selbst. Und sie werden auch von mahnenden Worten begleitet.

Der Erste Kreisbeigeordnete Jan Weckler (CDU) sagt, Bad Vilbel habe sich „äußerst erfolgreich unter konsequenter Einbindung und Mitnahme der Bevölkerung auf den Weg gemacht, um den Hessentag 2020 auszurichten“.

Der Wetterauer Bundestagsabgeordnete Oswin Veith (CDU) erinnert an die Investitionen, die der Hessentag auslöse. Davon werde nicht nur Bad Vilbel sondern die ganze Region profitieren.

Der Bad Vilbeler CDU-Vorsitzende Tobias Utter betont wie Weckler: „Vor allem die frühzeitige Bürgerbeteiligung hat Maßstäbe gesetzt.“ Bad Vilbel werde durch den Hessentag deutlich an Bekanntheit dazu gewinnen. Die Neugestaltung Bad Vilbels werde deutliche Fortschritte machen.

Der Vilbeler FDP-Landtagsabgeordnete Jörg-Uwe Hahn meint, dass die Stadtverwaltung zusätzliches Personal braucht, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen. „Manches Spezielle können Fachleute von außen, auch aus ehemaligen Hessentagsstädten.“

Die Grünen aus Bad Vilbel nennen das Konzept „anspruchsvoll und überzeugend“. Jens Matthias und Kathrin Anders, beide Fraktionssprecher, loben unter anderem das „blaugrüne Band“, das die Grünflächen der Stadt miteinander verbinden soll. Die Ideen sollten aber nicht nur für zehn Tage, sondern für Jahrzehnte umgesetzt werden.

Axel Nieslony von den Jusos Bad Vilbel begrüßt zwar auch, dass der Hessentag hier stattfindet. „Unsere Freude wird uns jedoch nicht von den politischen und sozialen Problemen in dieser Stadt ablenken.“ Auch in den kommenden Jahren würden die Jusos „auf die immer weiter steigenden Wohnungsmieten aufmerksam machen“ und dagegen ankämpfen. „Der Hessentag darf kein Ablenkungsmanöver sein.“ pz

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