Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Busverbindungen

Stadtrat lehnt SPD-Konzept ab

Erster Stadtrat Jörg Frank (CDU) ist die von der SPD vorgeschlagene Verlängerung des 30er-Busses nach Dortelweil-West zu teuer. Nach Angaben Franks müssten die benötigten 160.000 Euro pro Jahr anderswo gespart werden - nämlich beim Vilbus.

Von Tina Full und Martin Brust

Der Erste Stadtrat Jörg Frank (CDU) wirft der SPD vor, sie wolle den alten Teil Dortelweils vom Busverkehr abhängen. Eine Verlängerung der Buslinie 30 vom Vilbeler Nordbahnhof zum Stadtwerke-Kreisel in Dortelweil sei „ein alter Hut“, vom Magistrat bereits vor zwei Jahren geprüft und „wegen der Nachteile verworfen“ worden.

Die SPD hatte vorgeschlagen, den 30er ab Sommer 2011 nach Dortelweil-West fahren zu lassen. Das sei „für die zahlreichen Pendler eine exzellente Alternative zur S-Bahn“. Denkbar sei auch ein Schnellbus-System, das Dortelweil-West mit der Frankfurter City verbinde. Gefragt sei „verkehrsplanerischer Mut und keine kleinkrämerische Rechnungslegung“, so SPD-Fraktionschef Rainer Fich.

Frank gibt die Kosten für die Verlängerung des 30er mit 160.000 Euro pro Jahr an, ohne den nötigen Umbau von Haltestellen. Die könnten nur aufgebracht werden durch Einsparungen beim Vilbus, konkret Einstellung der Linie 64. Ein verlängerter 30er würde mindestens eine Viertelstunde länger in die Innenstadt fahren als die parallel verkehrende S-Bahn und wäre also nicht nur zu teuer, sondern auch unattraktiv. „Offenbar ist die SPD nicht mehr von dieser Welt“, so Frank, „Herr Fich sollte seine kleinkrämerische Wortwahl bedenken.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare