Bad Vilbel

Stadt Bad Vilbel unterstützt Gewerbe und Gastronomen

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Für Außenbestuhlung, Werbetafeln und mehr müssen Gewerbetreibende und Gastronomen in Bad Vilbel normalerweise eine Sondernutzungsgebühr bezahlen. Doch die erlässt ihnen die Stadt bis zum Jahresende.

Um „ein Zeichen an die Bad Vilbeler Gastronomen und Einzelhändler zu schicken“, setzt die Stadtverwaltung die Sondernutzungsgebühren für die Nutzung öffentlichen Raums, etwa für Außenbestuhlung oder mobile Werbetafeln, bis zum Jahresende aus, teilt sie mit. Das habe der Magistrat auf Initiative des Ersten Stadtrats Sebastian Wysocki (CDU) beschlossen. Nur die Stadtverordneten müssten noch zustimmen.

Die Aussetzung der Gebühr sei eine schnelle und unbürokratische Hilfe für die Unternehmen in der Corona-Krise, erklärt Ordnungsdezernent Wysocki. Laut Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) trägt es dazu bei, dass Gastronomen ihre Außenbereiche ohne zusätzliche Kosten wieder öffnen könnten und Einzelhändler ebenfalls entlastet würden.

„Die Formel ‚Bad Vilbel hält zusammen‘ ist für uns mehr als nur ein Satz. Wir füllen diesen mit derartigen Maßnahmen mit Leben. Auch künftig werden wir alle Schritte, die wir gehen können, unternehmen, um unseren Gewerbetreibenden, Gastronomen und Unternehmen zu helfen“, erklär der Bürgermeister. Nun solle es ein weiteres Gespräch mit dem Gewerbering geben, um gemeinsam zu erörtern, an welcher Stelle Hilfe benötigt wird und wo die Stadt diese geben kann. „Die coronabedingten Einschränkungen bedeuten für viele Unternehmer und Gastronomen hohe Einbußen. Trotz aller Landes- und Bundesprogramme ist es sehr wichtig, dass man vor Ort vor allem unbürokratisch und schnell hilft.“  

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