Bad Vilbel

Stadt Bad Vilbel lockt mit Jobticket

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Ab Februar gibt es die Leistung für alle Mitarbeiter der Verwaltung in Bad Vilbel. Sie soll nicht nur Personal halten, sondern auch neues gewinnen. Als Standortvorteil.

Ab dem 1. Februar erhalten alle rund 460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bad Vilbel ein Jobticket für das Tarifgebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV), teilt die Verwaltung mit. Das habe der Magistrat nach erfolgreichen Verhandlungen mit dem RMV beschlossen.

„Wir sind froh, dass wir dieses Angebot machen können. Es ist für uns ein enormer Faktor für die Mitarbeiterhaltung, aber auch die Mitarbeitergewinnung und für unsere Mitarbeiter natürlich ein absoluter Gewinn“, so Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU). Zuvor habe es eine Personalumfrage mit knapp 90 Prozent Rücklaufquote gegeben.

Neben der Mitarbeiterhaltung werde das neue Angebot auch insbesondere bei der Anwerbung von Erzieherinnen und Erziehern eine wichtige Rolle spielen, heißt es. „Wir bekommen es in Vorstellungsgesprächen immer wieder mit, dass Bewerber solche Sonderleistungen zu schätzen wissen. Gerade beim doch sehr hart umkämpften Erziehermarkt ist das Jobticket damit ein wichtiger Faktor für Bad Vilbel“, erklärt Sozialdezernentin, Heike Freund-Hahn (FDP).

Auch unter dem Aspekt des Umweltschutzes sei das Jobticket zu bewerten, so die Mitteilung. „Je mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den ÖPNV umsteigen, desto besser ist dies für unsere Umwelt. Außerdem schont ein Umstieg auf Bus und Bahn auch die viel befahrenen Straßen in und um Bad Vilbel“, so Stöhr.

Zudem werde das Jobticket künftig auch Einsparungen bei der Abrechnung von Dienstfahrten bewirken. „Schon heute fahren einige Mitarbeiter mit Bus und Bahn zu Terminen, hier wird jede Fahrkarte einzeln abgerechnet. Dies wird künftig nicht mehr nötig sein, da die Mitarbeiter auf das Jobticket zurückgreifen können.“

Zusätzlich werde die eine oder andere Dienstfahrt, die heute noch mit dem Auto unternommen wird, künftig mit dem ÖPNV erledigt. Das spare erneut Geld und schone die Umwelt, so der Rathauschef.  

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