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Stadt Bad Vilbel schließt Kita-Gruppen bei Bedarf

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Von: Petra Zeichner

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Der Bad Vilbeler Magistrat hat Sofortmaßnahmen bei Coronafällen in Kitas beschlossen. Der Grund: Bei Kindern häufen sich die Infektionen.

Die stärker auftretenden Mutationen des Coronavirus beschäftigt zurzeit auch die städtischen Kitas in Bad Vilbel. Bislang seien Infektionen hauptsächlich bei erwachsenen Personen nachgewiesen worden, teilte die Stadt mit. Nun aber häuften sich die Fälle bei den Kindern. Deshalb habe der Magistrat Sofortmaßnahmen beschlossen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Dazu gehört, dass die jeweilige Kita-Gruppe bei Auftreten eines Infektionsfalls (Kinder und Erzieher:innen) für fünf Werktage vollständig geschlossen wird.

Weitere Gruppen sollen komplett geschlossen werden, wenn aus personellen Gründen Vertretungen aus anderen Gruppen zuvor unvermeidbar waren, beispielsweise bei Pau-senablösungen oder ähnlichen Situationen.

Letztlich sollen auch Geschwisterkinder der betroffenen Kinder vom weiteren Besuch der Kita vorübergehend ausgeschlossen werden.

„Wir sind der Meinung, dass wir in Kitas schnell handeln müssen und werden dies nun durch die Ausübung des Hausrechts tun“, so der Bad Vilbeler Sozialdezernent Jörg-Uwe Hahn (FDP). „Es ist enorm wichtig, dass wir die Kinder, deren Angehörige und unsere Erzieherinnen und Erzieher mit diesen Sofortmaßnahmen bestmöglich schützen.“

Zudem führt die Stadt wöchentlich Tests bei dem Personal in den Kitas durch.

Außerdem hat der Magistrat beschlossen, den Eltern auch weiterhin in bestimmten Fällen die Kita-Gebühren zu erstatten. Das betrifft diejenigen Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen und deshalb die städtische Leistung nicht in Anspruch nehmen. Diese Regelung wurde bis zum 31. Mai verlängert, sie würde ansonsten am 31. März auslaufen.

„Insbesondere durch das dynamische Infektionsgeschehen und das Risiko durch die Mutationen wird unsere Meinung bestärkt, dass jedes Kind, das von seinen Eltern nicht in die Kita geschickt wird, hilft, das Infektionsgeschehen einzudämmen“, so Bürgermeister Thomas Stör (CDU). Daher komme die Stadt den Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen können und damit die Kitabetreuung nicht in Anspruch nehmen, weiterhin entgegen. pz

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