Bad Vilbel

Sozialdaten zum Planen

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Die SPD fordert eine neue Erhebung, denn die Letzte stammt aus dem Jahr 2000. Seitdem habe sich viel verändert.

Höchste Zeit, dass die Stadt Bad Vilbel einen neuen Sozialplan bekommt, finden die Sozialdemokraten im Stadtparlament. Sie wollen den Magistrat damit beauftragen, einen solchen in die Wege zu leiten. Als Vorbild könne der Sozialbericht 2000 dienen.

Seit der letzten umfassenden Erhebung 2000 seien 17 Jahre vergangen. „In dieser Zeit haben sich die Bedarfslagen deutlich verändert“, heißt es in dem Antrag, den die Fraktion in die kommende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einbringt. Die Stadt sei gewachsen, neue Bevölkerungsgruppen seien hinzugekommen und andere würden „durch die immer knapper werdende Ressource Wohnraum für niedrige und mittlere Einkommen aus der Stadt verdrängt“.

Die SPD-Fraktion betont, dass die Daten eines solchen Sozialberichts nötig seien, um eine zielgerichtete und bedarfsorientierte Familien- und Sozialplanung zu machen. Auch soziale Institutionen, Einrichtungen und Verbände sollten Zugang dazu haben. Der Sozialbericht 2000 habe für die Folgejahre viele Hinweise und Grundlagen geboten. pz

Die Stadtverordnetenversammlung tagt am Dienstag, 6. Februar, um 18 Uhr im Kurhaus, Niddastraße 1, im großen Saal. Weitere Infos dazu unter bad-vilbel.de, Politik, Ratsinformationssystem.

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