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Michael Schick
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Michael Schick

Bad Vilbel

Sicherer in die Kreisel

  • Jochen Dietz
    VonJochen Dietz
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Grüne fordern Nachbesserungen für den Fahrradverkehr in Bad Vilbel. Das Radwegekonzept soll weiter entwickelt werden.

Die Grünen im Ortsbeirat Kernstadt fordern mehr Sicherheit auf Radwegen und an den Kreiseln. Entsprechende Anträge haben sie für die kommende Sitzung am Montag formuliert.

So soll der Magistrat gebeten werden, das Radwegekonzept so weiter zu entwickeln, dass etwa die Sicherheit auf der Frankfurter Straße bei der Abwärtsfahrt vom Schöllberg sicherer wird. Bleibt eine Umgestaltung mit einem Schutzstreifen ausgeschlossen, sollte zumindest eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt und deren Kontrolle durchgesetzt werden, heißt es in dem Grünen-Antrag.

Bei den Kreisverkehren haben die Grünen besonders die der Homburger Straße im Auge. Hier müsse die Sicherheit verbessert werden. So fordern sie, für die Einfädelung von Radfahrern und Autos etwa den Kreisel Kasseler Straße/Homburger Straße durch roten Straßenbelag die Furten der Radfahrer kenntlicher für Autofahrer zu machen. Außerdem soll das Abkürzen der Kreisel durch „Kölner Teller“ noch unattraktiver gemacht werden, um so einen sichereren Mischverkehr zu ermöglichen.

Insbesondere bei der Zufahrt zum Kreisel Kasseler Straße/Homburger Straße, von der Bahnunterführung kommend, würden sich immer wieder gefährliche Situationen ergeben, weil der Schutzstreifen erst am Kreisel endet und viele Autofahrer direkt nach rechts abbiegen.

Die Grünen begründen ihre Forderungen damit, dass die Ausgestaltung der Kreisverkehre in mehrfacher Hinsicht den sogenannten „ERA 2010“, den „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ widersprechen. Herausgeber der „ERA“ ist laut Homepage des ADFC die Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Die ERA 2010 beschreiben den Stand der Technik zum Radverkehr, der in einem längeren Diskussionsprozess an die so genannte „Fahrradnovelle“ der Straßenverkehrsordnung angepasst worden sei. jo

Der Ortsbeirat tagt am Montag, 15. Januar, 18 Uhr, im Gemeindezentrum St. Nikolaus, Quellenstraße 20.

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