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Altenwohnanlage Heilsberg

Sachlicher Austausch

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) stellt sich der Diskussion und den Fragen der Anwohner zum geplanten Seniorenheim Heilsberg. Kritiker fordern mehr Bedenkzeit für die Entscheider und eine stärkere Einbindung der Anwohner.

Im Streit um die geplante Altenwohnanlage auf dem Heilsberg haben Anwohner und Verantwortliche aus der Politik am Samstag vor Ort diskutiert. „Es war ein guter und sachlicher Austausch“, sagte Anwohnerin Bettina Münch nach dem Treffen, zu dem sie mit anderen Anwohnern Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) sowie Vertreter der städtischen Gremien eingeladen hatte.

Mehr Bedenkzeit gefordert

„Seniorenwohnheim Ja. Jedoch nicht in dieser Größe“, heißt es in dicken schwarzen Lettern auf knallgelben Plakaten. Auf einem anderen Plakat fordert die Bürgerinitiative ein Moratorium. Die Anwohner wollen, dass die Entscheider mehr Zeit haben, um über die Sache nachzudenken. Und sie gegebenenfalls noch einmal im Sinne der Anwohner zu bedenken. „Das ist ein Gebäude, das absolut nicht in die Gegend passt“, sagt Wolfgang Neubauer von der Anwohnerinitiative.

Auf einem rund 7600 Quadratmeter großen Gelände zwischen der Frankfurter Straße im Osten, der sogenannten Zigeunerwiese im Süden und den Häusern der Straße Am Hang im Westen ist der Bau einer Seniorenwohnanlage geplant. Das Gelände wurde bereits im Sommer 2013 an die HBB verkauft, in den nächsten Wochen entscheiden die Gremien über den Bebauungsplan.

Bürgermeister und Bauamtsleiter Erik Schächer aber sehen das anders. Auf der sogenannten Zigeunerwiese, die gleich an das nun umstrittene Grundstück angrenzt, dürften sogar fünf Stockwerke gebaut werden. Im Vergleich dazu sei das geplante Altenheim weniger hoch. 10,20 Meter hoch darf die Fassade sein, das Dach maximal 15 Meter. Das Haus nebenan ist laut Münch gerade mal acht Meter hoch. Der neue Fußweg, sichert Stöhr zu, werde auch für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen benutzbar sein.

Nachvollziehbare Einwände

Zudem weist der Bürgermeister darauf hin, dass die Dimensionen des geplanten Neubaus, den die Hanseatische Gesellschaft für Seniorenwohnheime, kurz HBB, dort errichten will, „wesentlich kleiner“ seien als die des Altenzentrums auf dem Heilsberg. Kleiner ließe sich aber nicht bauen, da es dann für die Betreiber unwirtschaftlich werde. Betreiben soll es die Firma Domicil.

Bei den Grünen hat die Information der Einwohner Eindruck hinterlassen. Sie werden sich nun noch mal treffen, um darüber zu reden. „Die Einwände der Anwohner sind nicht von der Hand zu weisen“, sagt Ortsbeiratsmitglied Manfred Kissing. Die Pläne für den Bau waren bisher von allen Parteien positiv angenommen und befürwortet worden.

Der Ortsbeirat diskutiert über den umstrittenen Bebauungsplan und die Einwände der Anwohner in seiner Sitzung am Donnerstag, 19 Uhr, im Georg-Muth-Haus, Samlandweg.

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