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Starke Pose: Daniel Crespi aus Bad Vilbel ist der erfolgreichste Mini-Verkäufer Europas.
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Starke Pose: Daniel Crespi aus Bad Vilbel ist der erfolgreichste Mini-Verkäufer Europas.

Bad Vilbel

In Sachen Mini ganz groß

Daniel Crespi ist das beste Beispiel für eine erfolgreiche Umschulung: Der 32-Jährige musste seinen Beruf als Kfz-Mechaniker aus gesundheitlichen Gründen aufgeben - jetzt ist der Automobil-Kaufmann erfolgreichster Mini-Verkäufer Europas.

Von Monica Bielesch

Daniel Crespis Büro an der Hanauer Landstraße ist eher ein futuristischer Saal: Umgeben von riesigen Glasfensterfronten, auf einem schwarzen Boden stehend, wirkt sein ausladender Schreibtisch fast klein. Hier in der oberen, spärlich möblierten Etage der Frankfurter Mini-Zentrale empfängt der gebürtige Spanier lachend und entspannt seine Kunden.

Noch vor sieben Jahren war ihm das Lachen vergangen, als er die ärztliche Diagnose bekam, dass er wegen gesundheitlicher Probleme seinen Beruf als Kfz-Mechaniker nicht mehr ausüben kann. „Machen Sie sich mal Gedanken, hat mir der Arzt damals gesagt“, erzählt der heute 32-Jährige. „Ich war einfach nur überrascht, dass alles so plötzlich kam“, erinnert er sich.

Aber Daniel Crespi denkt normalerweise kaum noch an damals zurück, denn in seinem heutigen Job ist der Bad Vilbeler nicht nur erfolgreich, sondern auch sichtlich zufrieden.

Bereits seit einigen Jahren ist er unangefochten Deutschlands erfolgreichster Verkäufer im internen Unternehmenswettbewerb. 2009 war er sogar der erfolgreichste Verkäufer des Kleinwagens in ganz Europa. Möglich wurde dies durch seine Disziplin, seinen Einsatz – und eine berufliche Qualifizierung im Berufsförderungswerk (BFW) Frankfurt.

Ein Praktikum als Sprungbrett in die neue Karriere

„Nach der Diagnose habe ich mit einem Reha-Berater gesprochen, und der nannte mir das BFW als eine Möglichkeit für mich“, erzählt der zweifache Familienvater. So begann er eine Umschulung zum Automobil-Kaufmann. „Autos sind einfach mein Ding.“ In die zweijährige Ausbildung war auch ein dreimonatiges Praktikum integriert. „Ich wusste, das Praktikum ist das Wichtigste überhaupt an der Ausbildung, denn es eröffnete die Chance, eventuell übernommen zu werden.“ Zudem sah er das Praktikum als gute Möglichkeit an, sich beruflich zu orientieren. Darum bemühte er sich um einen entsprechenden Platz und landete schließlich bei der Frankfurter BMW-Niederlassung, an die das Mini-Verkaufshaus angeschlossen ist.

Dort stellte er sich so geschickt an, dass BMW ihn direkt nach dem Praktikum einstellen wollte. Womit er denn so überzeugt habe? Crespi lacht: „Eigentlich habe ich nur Hilfsarbeiten gemacht.“ Er lehnte das Angebot jedoch vorerst ab, denn: „Ich wollte auf jeden Fall die Ausbildung abschließen und die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer absolvieren.“

Kaum hatte er seinen Abschluss in der Tasche, begann seine Karriere bei BMW. Er absolvierte ein Assessment-Center, danach eine BMW-Junior-Ausbildung als interne Qualifizierung. Nach den Gründen für seinen Erfolg befragt, lacht Crespi wieder: „Wenn ich das wüsste, würde ich ein Buch darüber schreiben.“

Aber unbestreitbar ist es sein bedingungsloser Einsatz und seine Identifikation mit seinem Arbeitgeber und der Marke Mini, die ihn auszeichnet. „Ich vertrete meinen Job 24 Stunden am Tag“, sagt Daniel Crespi und meint es auch so. „Es ist das Ergebnis von Fleiß und von meinem sozialen Netzwerk.“

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