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SPD für runden Tisch

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Von: Martin Brust

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Die Bad Vilbeler Kronia-Quelle ist von Hassia gekauft worden und wird jetzt dichtgemacht.
Die Bad Vilbeler Kronia-Quelle ist von Hassia gekauft worden und wird jetzt dichtgemacht. © Joachim Storch

Kronia, Hassia, Gewerkschaft, Arbeitsagentur, Beschäftigte und Betriebsrat von Kronia-Quelle sollen gemeinsam beraten, was Beschäftigung sichert und Qualifizierung ermöglicht. Am Freitag wird über einen Sozialamt für Kronia verhandelt.

„Es ist traurig, dass es momentan keine Lösung für die Beschäftigten der Kronia-Quelle zu geben scheint, mit der sie ihre Jobs und ihr Einkommen dauerhaft sichern können“, findet die Vilbeler SPD. Der stellvertretende Vorsitzende Walter Lochmann sieht den Grund für das Ende im massiven Absatzrückgang bei Mehrwegflaschen. Seit dem Start des Dosenpfands habe sich die Mehrwegquote praktisch halbiert.

Die SPD fordert einen „runden Tisch“, an dem Kronia, Hassia, Arbeitsagentur, Beschäftigte, Betriebsrat und Gewerkschaft ausloten sollten, „was Beschäftigung sichert und Qualifizierung ermöglicht – gerade für die gewerblichen Arbeitnehmer“. Die Initiative solle von den betrieblichen Parteien kommen, aber wenn die Fronten zu verhärtet seien, werde man möglicherweise auch selbst aktiv werden, so Lochmann.

Jürgen Hinzer, Sekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), begrüßt die Initiative. „Ich habe mich schon gewundert, dass sich weder der Bürgermeister noch eine Partei aus dem Stadtparlament für das Schicksal der Kronia-Mitarbeiter interessiert hat.“ Am Freitag wird über den Sozialplan verhandelt, am 27. November werden die Beschäftigten möglicherweise demonstrieren.

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