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Internet Bad Vilbel

Neue Webpräsenz online

Seit Montag ist Bad Vilbels neues Internetportal freigeschaltet. Die Seiten sind nicht nur modern und übersichtlich gestaltet, sie bieten auch neue Nutzungsmöglichkeiten. Bürger können sich jetzt beispielsweise online beschweren.

Von Detelf Sundermann

Das Wasserblau ist weniger geworden im neu gestalteten Webportal der Stadt Bad Vilbel. Vom Beschluss der Stadtverordneten bis zur Freischaltung am Montag hat es rund eineinhalb Jahre gedauert. Nun zeigen sich die Seiten in einem modernen und übersichtlichen Layout. Zudem sind die Nutzungsmöglichkeiten verbessert worden. So werden die Seiten beim Aufruf über Smartphones oder Tablet-PCs automatisch optimiert.

Neu: Beschwerden online

Die Premiere der Homepage war am Montag allerdings von etlichen Programmhängern bis in den Nachmittag begleitet. Bestenfalls wurden zwei, drei Seiten angezeigt, dann rührte sich nichts mehr. Die Umstellung auf die verschiedenen Server konnte am Wochenende nicht abgeschlossen werden und musste somit am Montag fortgesetzt werden, erklärt Christoph Steinacker, Projektmanager der Firma Webdirekt auf Anfrage. „Es handelt sich um keinen Fehler“, versichert er.

Das Design wirkt aufgeräumt, freundlich und informativer als bisher. Vorbei die Zeit, als beim Starten von www.bad-vilbel.de zunächst die Intro-Seite mit dem fallenden Wassertropfen auftauchte. Vorbei auch die Zeit der überwiegend wasserblauen, bilderarmen Seiten, zu denen über die Jahre nach Bedarf Rubriken hinzugebastelt wurden.

Mit Aufruf der Startseite geraten die Rubriken „Anregungs- & Ereignismanagement“, „Dienstleistungen A-Z“ und aus aktuellem Anlass „Burgfestspiele“ ins Blickfeld. Während bei letzteren der Link zum Kartenbüro führt, ist unter „Dienstleistungen“ ein Who-is-Who in der Stadtverwaltung zu finden.

Der Mecker- und Wunschkasten „Anregungs-& Ereignismanagement“ ist neu. Defekte Straßenbeleuchtung, überfüllte Altglascontainer oder Vorschläge zur Platz- und Straßengestalten können dort eingegeben werden – auch anonym. Über den Gang der Dinge gibt die Stadt Rückmeldung.

Zur einfacheren Orientierung werden Überschriften und grafische Elemente wie Linien je Themengebiet in einer Farbe dargestellt, blau für die Startseite und Verwaltung, orange für Kultur, Bauen und Wirtschaft werden mit Rot gekennzeichnet.

Der Sozialkompass und die Kulturseiten sind mit einem Link in der neuen Präsenz integriert. Zudem können nun auch Bebauungspläne abgerufen werden. Einen Link gibt es zum „Hessenfinder“, dem Informationsportal des Landes für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung.

Mit Wegdrücken des Hauptfotos lässt sich die Ladezeit der Seiten beschleunigen und die Informationsmenge auf dem Bildschirm vergrößern. Übersichtlich erscheint die Darstellung ebenso auf dem Smartphone. Die Software erkennt das Endgerät und stellt die Darstellung darauf ein. Beim Westentaschen-PC wird nicht nur das Layout optimiert, sondern auch das Datenvolumen reduziert.

Kosten: 50.000 Euro

Mit der Modernisierung ihres Internetauftritts hat sich die Stadt Zeit gelassen. Zehn Jahre lang bestand die vorherige Version, im Oktober 2011 beschlossen die Stadtverordneten mehrheitlich, das Image der Kommune im WWW für maximal 50.000 Euro aufzupolieren. Um den Betrag voll in die Entwicklung der Präsenz zu stecken, sind vorbereitende Leistungen wie Lastenheft und Ausschreibung auf Rathausmitarbeiter übertragen worden. „Dieses Leistungspaket hätte die Stadt allein 20 000 Euro gekostet“, merkt Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) an.

Den Zuschlag für die Entwicklung erhielt das Kronberger Unternehmen Webdirekt. Ein Plus-Punkt war die Erfahrung mit kommunalen Kunden, heißt es. Betreut wird das Portal im Rathaus, mit einer halben Stelle.

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