Bad Vilbel

Bau- und Wohngenossenschaft Bad Vilbel: Mieterhöhung „moderat“

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Die Bau- und Wohngenossenschaft Bad Vilbel legt ihren Jahresbericht für das vergangene Jahr vor.

Die Genossenschaft für Bauen und Wohnen (GBW) Bad Vilbel hat ihren Jahresbericht 2018 vorgelegt. Der Jahresüberschuss beträgt laut GBW rund 836 000 Euro, wovon rund 742 000 Euro in die Rücklagen fließen. Die seien für Instandsetzungen, Renovierungen und Modernisierungen des Wohnungsbestandes erforderlich. Der Gewinn von rund 94 500 Euro wird den Angaben zufolge als Dividende an die Mitglieder ausgeschüttet.

Schwerpunkt war 2018 die Modernisierung des Wohnhauses Berliner Straße 70-74. Dort hat die GBW eigenen Angaben zufolge 500 000 Euro investiert.

Daneben wurden laut Mitteilung im vergangenen Jahr unter anderem bei 30 gekündigten Wohnungen Instandhaltungsarbeiten für 337 000 Euro ausgeführt.

Was die Wohndauer betrifft, so blieben die Mieter der GBW „jahrelang, ja teilweise jahrzehntelang in ihren Wohnungen“, heißt es. Gründe für frei werdende Wohnungen seien im Wesentlichen Wegzug aus der Stadt, Umzug in erworbene Immobilien oder Todesfälle. Aufgrund der Nachfrage und der bestehenden Wartelisten seien diese Wohnungen sehr schnell wieder vermietet.

Bei „notwendigen Mieterhöhungen“ – etwa nach Modernisierungen oder beim Wegfall der Bindung – gehe die GBW moderat vor und schöpfe die gesetzlichen Möglichkeiten nur selten aus, heißt es. Deshalb sei auch nach einer Erhöhung die Miete für die langjährigen Mieter weiterhin bezahlbar. 

www.gbw-bad-vilbel.de

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