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Die neue Sporthalle taugt auch für Musik-Darbietungen.
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Die neue Sporthalle taugt auch für Musik-Darbietungen.

Bad Vilbel Europäische Schule

Kick-off für die neue Halle

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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Die Europäische Schule in Bad Vilbel hat jetzt eine Sporthalle mit vier Feldern. Die Schule wächst weiter. Neben der Sporthalle entsteht ein weiteres Schulgebäude, in dem einmal Grundschüler einziehen sollen.

Sein letzter offizieller Auftritt als Hessischer Europaminister hat den Bad Vilbeler Jörg-Uwe Hahn (FDP) in seine Heimatstadt geführt; um nicht zu sagen: in seinen Heimatstadtteil Dortelweil. Dort sprach er gestern bei der offiziellen Schlüsselübergabe der Sporthalle der Europäischen Schule vor rund 150 Gästen an Schulleiter Tom Zijlstra. Eine Gelegenheit, bei der niemand eine Gelegenheit ausließ, Lob zu verteilen.

Es sei wichtig, Visionen zu haben, sagte Hahn in seiner Rede. Doch träumen alleine reiche nicht. Vielmehr brauche es auch immer den Mut, ein Risiko einzugehen. Dann erzählt er die Anekdote, wie ihn Klaus Minkel seinerzeit animiert hat, sich für die Europäische Schule einzusetzen.

11,5 Millionen Euro

Als er gerade den Rasen im elterlichen Garten mähte, habe Minkel ihn auf dem Handy angerufen und gesagt: „Du bist jetzt Europaminister. Mach‘ was!“ Und Hahn ergänzt mit einem Schmunzeln: „Er hat nicht gesagt: Lieber Jörg-Uwe, könntest Du bitte...“ Und er machte und setzte sich in Wiesbaden für die Schule ein.

Ganz besonders viel Lob für den Bau bekam Klaus Minkel. Als Leiter des städtischen Immobilien-Eigenbetriebs war er für den Bau verantwortlich, für den die Stadt die Aufnahme von Krediten in Höhe von 11,5 Millionen Euro genehmigte. Minkel ist der Macher. Derjenige, der den Bau der Schule vorangetrieben hat und nun auch den der Sporthalle. Und die Schule wächst weiter. Nebendran steht schon das Betongerippe des nächsten Anbaus. Dabei ist nicht immer klar, in welcher Funktion Klaus Minkel gerade spricht. Schließlich ist er auch Leiter der Schul GmbH und als Stadtrat für besondere Angelegenheiten im Magistrat für die Schule zuständig. Ohne Klaus Rotter, lobt Minkel den Technischen Leiter der Stadtwerke, „hätten wir das sicher nicht so schnell und so gut hinbekommen“. Über die Grenzen zwischen Eigenbetrieb, den Minkel leitet, und Stadtwerken, die Ralph Franke leitet und bei denen Rotter angestellt ist, hinweg.

Doch Rotter hat von der Top-Halle mit modernster Ausstattung auch selber etwas. Denn er ist stellvertretender Vorsitzender des Sportvereins Fun-Ball Dortelweil, der mit rund 4000 Mitgliedern einer der größten Vereine in der Region ist. Für 250 000 Euro hat sich sein Verein in die Sporthalle eingekauft.

Exklusives Recht für Fun-Ball

Fun-Ball hat nun ein exklusives Nutzungsrecht am Nachmittag. „Wir platzen aus allen Nähten“, sagt Rotter. Die neue Halle mitzunutzen, sei daher eine einmalige Gelegenheit. Und die hat den Segen von Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU). Der lobte die Zusammenarbeit als „zukunftsweisende Verbindung“.

Selbst SPD-Mann Joachim Arnold überschüttete Minkel mit Lob. Ohne den Landrat, so Minkel, sei der Bau nicht möglich gewesen. Dankenswerter Weise habe sich Arnold drei Mal für die Baugenehmigungen für die Schule eingesetzt und ebenso oft die Aufnahme der Kredite erlaubt, dankte Minkel.

Arnold beendete seine Rede mit einem anschaulichen Kick-off. Weil Schulleiter Tom Zijelstra Niederländer sei und der Fußball eben Deutsche und Niederländer besonders miteinander verbinde, werde er „dem Tom“ nun den Ball zukicken. Gebaut haben die Sporthalle die Firmen Ulrich und Elo Fertigbau, deren Geschäftsführer Michael Wissler ist.

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